Am Ende des Tages III

Ich weiß, die Titel der Beiträge sind nicht besonders kreativ 😉
Nachdem ich laufen war und Mitglied der Universitätsgesellschaft geworden bin, gehe ich auch noch zum Krafttraining. Ob der dauernden Blockaden, den Rücken rauf und runter, kam das die letzten Wochen viel zu kurz.
Auf der Beinpresse wird klar, wie sehr die Muskulatur nachgelassen hat. Ich ziehe mein Programm durch. Es tut gut, die Muskeln arbeiten zu spüren.
Eineinhalb Stunden später sitze ich, nach dem wohlverdienten Sauna Aufguss, dampfend und vor mich hin lächelnd auf der Dachterrasse.
Ich bin immer noch zufrieden. Und –ruhig 🙂
Am Abend noch einen Abstecher, mit dem Herrn Gemahl ins nahe gelegene Irish Pub.
Das war mein Tag. Ein Stück in drei Akten von Silvia Meerbothe.
Schön, dass sie dabei waren, verehrtes Publikum.
Der Vorhang fällt. Ich wünsche eine gute Nacht 🙂

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Leichter als erwartet

Nachdem ich, zügellos, eine Woche lang Tapas und Rosado gefrönt habe, stelle ich mich heute Morgen zögerlich auf die Waage und stelle fest: Ein Kilo weniger. Das zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Obwohl, ich bin doch schon lächelnd aufgewacht. Ein schöner Zustand ist das momentan. Zutiefst zufrieden mit mir selbst. Ich speichere es. Für wenn’s nötig ist.

Immer wieder Wiegetag

Nichts zu berichten. Es hat sich nichts bewegt. Es steht bei 83,9 kg. Das ist total OK, bedenkt man, dass ich mir Kekse in Hülle und Fülle und auch ein halbes Glas Nutella, per Teelöffel aus dem Glas, ohne Umweg über das Brot, gleich in den Mund gegönnt habe.
Das war natürlich, bevor ich umgestellt habe. Aber noch in der Woche, die mit gewogen wurde.
Also, ich bin total zufrieden.

Testlauf für den Ahrathon

Heute laufe ich alleine. Die Dame weilt in anderen Gefilden, da bietet sich ein Läufchen in Wettkampf Tempo an.
Das Ergebnis: Ich brauche immer noch 36 Minuten für 5 Kilometer.
Ok, ich habe jetzt auch nicht wirklich stramm darauf hin trainiert schneller zu werden.
Von daher bin ich zufrieden. Vor allem bin ich die Zeit ohne Wettkampf Atmosphäre gelaufen.
Vielleicht gibt’s dadurch ja noch so was wie einen Nachbrenner, nächsten Samstag.
Und wenn nicht, auch gut.

Langsam Fahrt aufnehmen

13.30h. Wunderbar, sonniges Wetter. Das Geschäft ist eher ruhig. Ich werde also nichts verpassen, wenn ich gleich Feierabend mache, um ein Läufchen zu wagen. Irgendwann will ich schließlich wieder in Form sein.
Flux die Dame von der Burg anrufen, fragen, ob sie mich begleitet. Jawoll, sie will.
Der letzte Auftrag geht zum Flughafen. Fein, vor dem Lauf noch ein wenig Geld eingefahren.
Wie der Blitz, bin ich umgezogen und hole die Dame ab. Auf geht’s, in die Waldau. Jetzt nicht überziehen. Wir laufen langsam. Mit Gehpausen. Mein Körper soll nach fast drei Wochen Ruhe, nicht gleich einen Schreck bekommen.
Es läuft so gut, dass ich noch einen Kilometer, an die eigentliche Runde, anhänge. Am Ende sind es 58 Minuten. Mein Puls ist zwar etwas höher, als vor dem Einbruch, aber so schnell wieder unten, dass ich nur staunen kann.
Ich bin sehr zufrieden, mit meinem Körper und meinem Geist.
Heute fühlt sich alles stimmig an. Hochgefühl. Sehr, sehr schön.

Perfecto

Erst Krafttraining, dann Cycling. Nichts Neues.
Und doch ist es heute völlig anders. Ich weiß nicht, wann ich das letzte mal so leistungsfähig war und eine so stabile Pulsfrequenz hatte. Auch nach dem Training fühle ich mich immer noch frisch und fit. Als hätte ich einen Schalter umgelegt. Trotzdem muss ich mich immer noch bremsen. Es hat sich gezeigt, das Übertraining stellt sich gerne ein, weil es eine ziemliche Differenz zwischen meiner Kraft und meiner Kondition gibt. Kraft habe ich nämlich im Überfluss. Auch Schnelligkeit.
Nur habe ich die letzten zwei Jahre meinen mittleren Pulsbereich, ich sage, wie es ist, völlig links liegen lassen. Deshalb ist dieser, fast, nicht vorhanden. GrundlagenTraining finde ich auch derart langweilig.
Wenn ich aber den Halbmarathon schaffen will, komme ich um dieses Training nicht herum.
Auch den Gotthard-Pass werde ich kaum mit dem Fahrrad erklimmen, wenn ich schon mit 87% Puls in die erste Steigung fahre.
Also: Grundlagen, Grundlagen und noch mal Grundlagen.
Ich glaub, ich hab’s verstanden 🙂

Zufrieden

Die Schicht ist erst gelaufen, wenn die Dorschke abgestellt ist.
Das hat sich heute wieder gezeigt. Gerade will ich die Segel streichen, weil das Geschäft so träge ist, als mir noch ein Fahrgast am HBF einsteigt und zum Flughafen will. Die Tour bringt mich nun doch noch ins Tagessoll.

Bei meinem Waldlauf geht alles gut. Ich bin die ganzen 40 Minuten ganz bei mir, wodurch ich es schaffe nicht zu überziehen. Der Puls bleibt konstant im aeroben Bereich und tanzt nicht mehr wild auf und ab; beim Auslaufen ist er auch schnell wieder im unteren Bereich. Wie es scheint, hab ich mich vom Übertraining erholt.

Auf dem Rückweg hole ich meine Siebträgermaschine ab. Mein Kaffee Dealer gibt mir noch eine Einführung, natürlich mit Espresso Verkostung. Zu Hause angekommen wird die Neue sofort installiert und Makrisa vorgeführt. Diesen Espresso darf ich auch noch trinken. Jetzt bin ich erst mal wach.

Alles in allem, ein super Tag.