Meerbothe fährt zum Meer

Nachdem ich mein Morgen Programm abgehakt und die Tickets für Madame Toussauds (Geburtstagsgeschenk für den Herrn Gemahl), sind wir endlich auf der Bahn.
Es geht Richtung Norden. Zandvoort ist unser Ziel. Ein Besuch in Amsterdam ist Pflicht.
In A’dam ist Weihnachtsmarkt. Und da morgen des Herrn Gemahl’s Geburtstag ist, bestimmt er das Programm.
Waterloo Plein: Flohmarkt, Weihnachtsmarkt und natürlich Madame Toussauds. Darauf freue ich mich, war mir doch bei meinem London Besuch die Schlange zu lang.
Vorsichtshalber trage ich meine Docs. Mit den Tretern kann man Kilometer machen.

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Sandskulpturen EM Zandvoort

Es fasziniert mich immer wieder, was die Künstler aus Sand kreieren.

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Ich sitze am Strandpavillon. Natürlich draußen. Es ist bedeckt, aber warm und trocken.
Es gibt frischen Minztee; dazu den obligatorischen Keks.
Zwei mutige Spatzen landen auf meinem Tisch.
Tak. Tak-tak. Mein Keks wird kleiner, während die Spatzen sich selbigen zu Gemüte führen.
Ich teile gerne. Als sie genug haben, gönne ich mir den Rest vom Keks.
Was soll ich mir schon holen?
Spatzen-Ebola?

Guten Morgen!

Um 4.30 Uhr schlage ich die Augen auf. Ausgeschlafen, weil tief und traumlos durch geschlafen. Herrlich!
Das Meer rauscht (es ist also noch da). Ich horche in mich hinein. Keine Gedankenflut.
Das erfreut die Seele.
Nachdem ich meine Pillen eingeworfen habe, gibt es einen Earl Grey. Kurz meinen Blog checken, mich über Eure Besuche und Kommentare freuen, dann gibt’s Frühstück.
Ich habe mein Schwimmzeug vergessen, könnte natürlich auch zum FKK Abschnitt gehen.
Denke, ich werde gleich erst mal losgehen. Trage schon meine Wanderkluft.
Noch Wasser, etwas Obst und Nüsse einpacken und los.

Bis später, habt einen schönen Samstag!
Meiner wird’s bestimmt.

Endlich, angekommen!

Die Fahrt war lang. Viel Stau. Aber jetzt bin ich ja hier. Einkaufen war ich auch schon. Selbstverpflegung. Das ist ok. Ich hab hier alle Utensilien, die ich brauche.

Von allen Pensionen hier in Zandvoort, die ich bisher bewohnte, ist diese hier, wenigstens dieses Studio betreffend, die schönste. Nicht wegen der Einrichtung, oder, doch ein wenig.
Ich sitze hier, an einem gemütlichen Esstisch (genau die richtige Höhe, um schreiben zu können), dieser steht am Fenster, von welchem aus mein Blick hinaus auf’s Meers geht; nebelverhangen, doch es ist da.
Inzwischen ist es dunkel, ich kann es jedoch rauschen hören.
Das hintere Fenster geht in Richtung der Dünen hinaus.

Vier Bücher habe ich mit gebracht, weil ich mich nicht für eines entscheiden wollte. Nein, Fünf!  Bukowski hab ich fast vergessen.
Amsterdam oder durch die Dünen nach Katwijk? Die Entscheidung treffen ich morgen.
Jetzt noch einen Tee, ein wenig lesen und dann werde ich ruhen.

Eine gute Nacht,
wünscht Frau Zerberus :-*

Gelungene Überraschung

Ich will den Herrn Gemahl überraschen. Um 6 Uhr, in der Früh, flitze ich in die Küche, schnappe mein Tablet und buche flux ein Studio mit Balkon und Meerblick in Zandvoort. Zwei Nächte 198€. Gut, kein Pappenstiel. Aber er will schon die ganze Zeit mit mir weg über’s Wochenende, dieses Mal klappt es.
Dachte ich!
Fröhlich den Kalender durcheinander bringen, habe ich nicht bedacht: Der Herr Gemahl hat Bereitschaft, diesen Samstag. Außerdem kommt jemand die verkaufte KLR (Kawasaki) abholen. Aus Unterschleisheim. Da kann er auch nicht sagen:“Komm Sonntag noch mal.“
Was soll ich sagen?
Überrascht ist er in der Tat. Und ein wenig belämmert schaut er aus der Wäsche.
Dazu kommt, die Stornierung ist nicht kostenlos, würde 99€ kosten.
Das bin ich nicht bereit zu zahlen.
Ausweichplan: Der Dame schreiben, ob sie mich begleitet.
Just in dieser Sekunde Absage: Sie ist verplant.
Gut: Ich bekomme also ungeplant, das, was ich am meisten brauche. Ruhe und Zeit für mich alleine. Damit mein Rücken etc. Sich entspannen können. Und ich mit.
Think positive.
Zandvoort, Amsterdam, Balkon mit Meerblick, ich komme!

Naturgewalten

Es ist schon beeindruckend:
Obwohl der Sturm, wie man uns erzählt, schon viel schwächer ist, drückt der Wind das Meer bis drei Meter vor den Strand Pavillon. Sonst ist es ca. hundert Meter weit weg.
Es ist Flut und jetzt sieht man erst richtig, wie hoch die Wellen sind.
Mich fasziniert so viel Energie. Ich bekomme gar nicht genug davon.
Möwe sein, wäre jetzt bestimmt spannend.