The Return

Ich freue mich. Nach eineinhalb Wochen das erste Mal wieder zum Cyceln. Bekanntermaßen wird man Muskelmasse und Fitness schneller los, als man sie sich erarbeitet, daher bin ich gespannt, wie es sein wird. Viel bewegt habe ich mich in den eineinhalb Wochen nicht. Die meiste Zeit, die ich eigentlich mit Sport zugebracht hätte, habe ich gefühlt mit bloggen verbracht. BLOGSPORT. Neue olympische Disziplin. Naja, das hol ich mir alles zurück. Vier Wochen, dann bin ich spätestens auf altem Trainingsniveau.
Doch merke ich auch, dass es höchste Zeit ist. Mental fängt es an zu bröckeln. Im Hintergrund ist der Schweinehund aufmerksam geworden, hat den Kopf gehoben und sucht nach Ausreden, nicht zu gehen. „Platz und aus“ sag ich. Und er wird gehorchen. 🙂

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Resozialisierung

8.34 Uhr. Eigentlich sollte ich schon seit einer halben Stunde im Taxi sitzen.
Doch noch sitze ich ungeduscht, bei meinem dritten Espresso und trödle vor mich hin. Wie immer, nach dem Urlaub, fällt mir der Wiedereinstieg etwas schwer.
Ist halt nicht so easy, mit der Wiedereingliederung.

Der kleine Schwarze ist leer. Also, los jetzt!

Mañana, mañana…

lautet scheinbar die Devise.
Gestern habe ich das geplante Krafttraining ausfallen lassen und wie es aussieht verschiebe ich es nun doch auf morgen, vor dem Cycling Kurs. Na, wenigstens da wird dann was draus.
Das Wochenende verbringen wir in Winningen. Lauf und Radsachen werden natürlich auch mit genommen. Und auch Montag hab ich mich zum Cyceln angemeldet.
Wird Zeit, dass ich mich wieder dem Sport hingebe.

Die Stimme der Vernunft

Erst Laufband: 10 Minuten. Dann abgebrochen, weil der Puls zu hoch war. 
Dann hab ich mich auf dieses Liegerad gesetzt, da ging es, die 70% zu halten. 
Gut, denk ich, Crosstrainer; um auf Stufe 1(!) festzustellen: Auch hier geht der Puls zu hoch. 
Ich treffe einen alten Bekannten; klage mein Leid. Er meint, ich soll mich auf’s Ergometer setzen, mit Cardioprogramm.
Das ist furchtbar langweilig, funktioniert aber. 40 Minuten tue ich mir das an, dann hab ich einfach keinen Bock mehr. 
Als er vorbei kommt, frage ich ihn, wie lange es wohl dauert, wieder so fit wie vorher zu sein.
Er antwortet trocken: N u r zwei Wochen.
Wenigstens den Milon Zirkel konnte ich durchziehen, ohne das Gewicht zu reduzieren; ein Lichtblick!

Als mich vorhin jemand fragte, ob ich den Halbmarathon tatsächlich antreten will, war ich noch zu 90% überzeugt, das könnte hinhauen.
Nun freunde ich mich langsam mit dem Gedanken an, das Unternehmen auf einen späteren Lauf im Jahr zu verschieben.
Schon vor dem Einbruch hätte ich es, nur mit Mühe, geschafft den Zielschluss von 3 Stunden einzuhalten.
Dieses Level habe ich zur Zeit leider nicht mehr. Vielleicht war auch der Termin zu ambitioniert, und die Vorbereitungszeit zu kurz.

Ich fange einfach noch mal an.
Ich, das Steh auf Männchen (Mädchen).

Sport, yes!

Den Infekt bin ich los. Trotzdem, diese Woche ist noch Schonprogramm angesagt. Der Beueler 10er fällt damit aus. Der war ja als Vorbereitung für den Halbmarathon gedacht.
Nun muss ich die Vorbereitung halt anders gestalten. Heute gibt’s erst mal Krafttraining. Danach in die Sauna. Cycling fällt bis zum Halbmarathon am 6. April ganz aus, da ich mich in der kurzen Zeit ganz auf Laufen und Krafttraining konzentrieren will; und auch die Woche danach werde ich wohl darauf verzichten. Da werde ich mich auslaufen und regenerieren. So der Plan.
Wenn mir nichts mehr dazwischen kommt, werde ich den Halbmarathon irgendwie packen. Die ersten Cycling Einheiten danach plane ich für den 14. + 16. April.
Ich freu mich schon drauf.
Genauso, wie auf den Muskelkater morgen. Es gibt auch schöne Schmerzen.

Langsam

Im Krafttraining merke ich, dass ich den Trainingsstand die Kraft betreffend gehalten habe; was mich überrascht.
Im Cycling gönne ich mir aber dann doch etwas längere Erholungen, um den Puls wieder einzufangen.
Volle Leistung ist noch nicht drin.
Es dauert noch zu lang, bis er sinkt.

Das bedeutet wohl, dass die Halsschmerzen gestern nicht, wie vermutet, von der Schilddrüse kamen, sondern auf einen kleinen Infekt hindeuten.
Trotzdem fühle ich mich jetzt besser.
Nun wieder zwei Tage Regeneration und weiter schauen.
Alles wird gut.