Loslassgeschichtenlawinen – Teil 4

Eine Geschichte zum weiter schreiben, eine Weitererzählung. Die famose Idee ward realisiert und ins Blog-Universum eingespeist von der ehrenwerten Frau Käthe Knobloch und dem farbenfrohen Ben Fröhlich.
Erst war ich verhalten und klopfte nur ganz leise an, hatte Hemmungen, mich unter die Wortgewaltigen zu mischen. Doch Übung macht die Meisterin, also Griff ich diesmal fester zu.
Wer sich einlesen möchte, kann sich bei Käthe (Teil 1), Frau Ahnungslos (Teil 2) und Marga (Teil 3) inspirieren lassen, oder einfach losschreiben, wo es bei mir aufhört.
Alles über den Ablauf findet Ihr bei Ben.

Für die Fortsetzung gilt bei mir: First come, first safe. Wer zuerst „ich mach’s“ schreibt, darf weiterschreiben. Viel Vergnügen! Los geht’s:

Da saßen sie. Zwei komische Heilige, dachte sie, Peter und Paula. Gab es da nicht sogar einen Tag vor Ostern?
Zurückfahren. Welchen Weg denn?
Sie sah ihn an.“ Weißt Du, wo wir sind?“ Er schüttelte den gar nicht so hässlichen Kopf. Sie erhob sich, ging zurück zum Auto. Drehte den Zündschlüssel. Klack, mehr gab der Anlasser nicht von sich. Toll, die Batterie war leer. Unschlüssig stand sie neben dem Auto.
Ihre Polaruhr zeigte 17 Uhr, bald würde der Abend anbrechen.
Plötzlich druchzuckte ein stechender Schmerz ihr rechtes Auge, ließ sie auf die Knie sinken, die Hand darauf pressen. Peter sprang auf, eilte zu ihr.
„Was ist passiert?“
„Als hätte mir jemand einen glühenden Draht ins Auge gestochen. Jetzt ist es vorbei. Alles wieder gut.“
Sie blickte sich um. Blinzelte ein paar Mal, Tränen rannen aus dem Auge. Das Blau war verschwunden. Die Umgebung lag wieder in normalen Farben vor ihr.
In einiger Entfernung sah sie ein Gebäude, das eine Fabrik hätte sein können. Es schien verlassen.
„Komm, vielleicht finden wir da was zu Anziehen für Dich. Bis dahin schaffen wir es bestimmt, ohne dass uns jemand sieht.“ Sie setzte sich in Bewegung. Sich umblickend und ohne ein Wort folgte Peter ihr Richtung Fabrik.

Fortsetzung erforderlich…

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