Kanu Wanderung im Fango Delta

Sie dauert eine Stunde und kostet 6€ pro Nase.
Ein sehr schönes Erlebnis. Eine Stunde paddeln, schauen und schweigen. Schweigen, stelle ich zu meiner Überraschung fest, gelingt mir (!) besser als Makrisa.
Wir sehen sogar Wasserschildkröten.
Toll ist das. Und sehr entschleunigend.
Fotos reiche ich nach.

Kurzer Spaziergang

Ich habe eine kleine Wanderung geplant. Von Cochem nach Klotten. Vom Wohnmobil Stellplatz aus hat die Runde etwa 8 Kilometer. Wir gehen also los. Erst mal ins Zentrum von Cochem und dann mit der Seilbahn(!) rauf in den Wald, Richtung Freizeit Park.
Es ist nicht wahnsinnig anstrengend, aufgrund von einigen kurzen, heftigen An-und Abstiegen merkt man aber doch, dass es ein wenig fordert.
Oberhalb von Klotten geht es dann an den Abstieg, durch die Weinberge. Unten angekommen geht’s zur Einkehr in ein Weinhaus, auf Flammkuchen und alkoholfreies Weißbier.
Frisch gestärkt lassen wir uns von der Seilfähre übersetzen, auf unsere Seite der Mosel.
Abenteuerlust treibt mich, als ich nicht den eigentlichen Uferweg, Richtung Campingplatz, wähle, sondern bergan ein paar Stufen ansteuere, die zu einem Trampelpfad führen, der sich, voller Geröll, immer weiter den Berg rauf schlängelt.
Makrisa folgt mir kommentarlos (wahrscheinlich denkt er, ich kenne den Weg; was nicht der Fall ist).
Kehre um Kehre folgen wir dem Pfad und langsam beginne ich mir Gedanken zu machen, was ist, wenn wir den gleichen Weg zurück müssen. Es ist bergauf  schon nicht besonders griffig unter den Füßen.
Doch dann, endlich, kommt der eigentliche Wanderweg, dem wir wieder nach Cochem folgen und dort nach 13,8 Kilometern, auf dem Campingplatz ankommen.

Teufelsloch

Statt des Testlaufs gab es gestern eine kleine Wanderung; zum Teufelsloch, in Altenahr. Auf dem kleinen Rundweg, der ca. eine Stunde in Anspruch nimmt, geht es anfangs relativ steil bergauf. Nachdem ich ein paar Tage, außer Spaziergängen, jegliche Belastung vermieden habe, scheint mein Puls etwas überrascht und hämmert ganz schön.
Doch nach etwa der Hälfte des Anstiegs läuft es. Kurz habe ich das Bild eines Dieselmotors vor Augen, der, nach mehreren Tagen Stillstands, wieder gestartet wird. Der läuft dann auch etwas rau.
Heute gibt es dann den Testlauf. 35 Minuten locker durch den Wald. Mal sehen, wie es geht.

Schöner Ruhetag

Die Wanderung um Monschau ist sehr schön. Überall hört man Wasser. Unterhalb des Wanderweges rauscht der Perlbach und rechts vom Steilhang tropft es aus dem Schiefergestein. Wo es nicht tropft sind es kleine Rinnsale, und manchmal auch kleine Kaskaden, die sich aus dem Schiefer ergießen. Die Luft ist wunderbar frisch, es hat 3 Grad und es duftet nach frisch geschnittenem Nadelholz.
Der Boden ist vom Wasser gesättigt, was sich auch im Zustand des Weges bemerkbar macht. Es ist sehr matschig und die schweren Forstmaschinen, die augenscheinlich noch vor kurzem hier eingesetzt wurden, haben tiefe Furchen im Boden hinterlassen. Hier sammelt sich das Wasser. Teilweise hat der Boden die Konsistenz von Pudding.
Nach einer halben Stunde geht es abwärts, Richtung Stadt. Wir kehren, wie geplant, im Schokoladen Café „Hüftgold“ ein. Hier gibt es leckeren Flammkuchen und als Nachtisch Heiße Schokolade vom Schokolöffel mit Chili. Mmmhhh!
Danach geht es, satt und zufrieden, zurück zum Auto und ab nach Hause.
Natürlich habe ich mir auch noch eine hübsche Tasse und zwei Schokolöffel mit genommen. Denn, wo andere Frauen einen Schuhtick haben, kann ich nur schwer an Tassen vorbei gehen. 🙂