Leben

Nach all den Bekümmerlichkeiten der letzten Tage und nach erlangen einer großen Erkenntnis, ist mir mal nach Freude. Erst werde ich zur Morgengymnastik schreiten. Dann bis Mittag arbeiten (mal sehen, was dabei herum kommt).
Am Nachmittag ist es endlich so weit:
14.45 Uhr Ankunft am einsamen Berg, um mit Bilbo, den Zwergen und den Menschen vom See gegen einen Drachen zu kämpfen. Von den garstigen Orksen ganz zu schweigen. Ich freu mich, wie ein Kind.
Die Sporttasche wird mich begleiten, wartet schon im Flur darauf, eingepackt zu werden. Nach dem Kino zum Cycling Kurs antreten. Am Samstag ist Marathon und heute die letzte Möglichkeit für’s Training.
Ich hatte dann drei Tage Training in Folge, somit ist die dreitägige Erholung passend, vor Antritt der vier Stunden.
Nach dem Training, Freude auf eine Vorjahresende-Keks-Session und Tee mit der Dame von der Burg. Da die Schwierigkeiten schlechter Befindlichkeiten aus dem Weg geräumt sind, können wir uns ganz dem Genuss hingeben. Jawoll.
Hach, ich muss es einfach hinschreiben: Ich bin verdammt weit gegangen dieses Jahr. Habe gut an mir gearbeitet. Bin mir nicht ausgewichen. Ich bin gut.

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Stimmung gut, Rücken gut

Ich entsteige dem Bett. Ja, so fing der gestrige Post auch an, ich weiß 🙂
Der Rücken spackt noch immer, eigentlich ist es sogar noch schlimmer.
Doch lasse ich mich nicht beirren und suche, nach einem Glas Wasser, meinen Meditationsraum auf um meine Gymnastik zu machen.
Trotz der Schmerzen ist meine Stimmung heute gut, ich fühle mich sogar ausgesprochen wohl.
Die Ibuprofen lasse ich im Schrank, weil ich sicher bin, die Befindlichkeiten im Kreuz werden sich bessern und so kommt es auch.
Außerdem ist mir gestern ziemlich übel davon geworden, weil ich sie gleich auf nüchternen Magen geschluckt habe.

Und, ich habe eine kleine Änderung im Tagesablauf vorgenommen:
Der Blog wird erst geöffnet, wenn ich im Taxi sitze und die erste Lücke zwischen den Fahrten erreicht ist.
Das ist völlig ausreichend und entlastet mich, was mein Zeitmanagement angeht. No Stress 😉

Kleine Änderungen

Im Tagesablauf. Sauna zugunsten trauter Zweisamkeit im Café, in Poppelsdorf sausen lassen.
Bei über 20 Grad in der Sonne Café au lait genießen und sich die Leute auf der Straße ansehen.
Dann rüber wechseln ins Irish Pub und nach einem Getränk nochmaliger Wechsel zum Griechen.
Lecker essen.
Da ich morgen eh im Stahlwerk sein werde, um mein Krafttraining zu absolvieren, kann ich die Sauna und die Bücher auch danach genießen.
Den Gemahl freut’s.
Und mich auch. 😉

Der Tag

Der Tag läuft, wie gewohnt. Pillen, Kater, Frühstück, Dialyse.
In der Zeit zwischen den Touren, etwas Kommunikation.
Hierbei einen Buchtipp erhalten, der interssant klingt. Neugier packt mich.

Das Buch habe ich im 0,nix bestellt.

Dann geht’s zum Arzt. Er will noch mal die Blockaden im Rücken bearbeiten; eher profilactisch.
Um um 16.25 Uhr werde ich vorstellig, um unter anderem die Akupunktur Punkte spritzen zu lassen.

Dumm nur, dass mein Termin nicht, wie gedacht um 16.30 Uhr, sondern um 17.30 Uhr ist.

Nicht lange überlegt. Gegenüber der Praxis liegt das Rheinische Landesmuseum (das mit dem Neandertaler), in dem ich (schäm) noch nie war. In Bonn geboren und hier lebend und Taxi fahrend.
Das kann ich ja nun ändern.

Die Geschichte der Entwicklung des Menschen, Ok, kenn ich schon.

Die Kelten im Rheinland; diese Ausstellung habe ich in größer schon in der Bundeskunsthalle gesehen.

Von dem Göttern zu Gott;
Der Name ist Programm.
Erst fiele Götter, dann nur noch der Eine.

Ganz oben dann eine der Wechselausstellungen. Diese packt mich nun doch.
Von Ursula Rosenbach (nie gehört) Frauen Energie Austausch.
Sie ist Videokünstlerin.
Was sie erschaffen hat, empfinde ich ein wenig verstörend, aber auch faszinierend.
So sehr, dass ich enttäuscht bin, ausgerechnet jetzt zum Doc zu müssen.

Hätte ich das geahnt, ich hätte mir die Devotionalienausstellung geschenkt und gleich ein Etage höher gegangen.

Man kann nicht alles haben.

Mein Arzt kennt den Namen der Künstlerin, meint, diese Ausstellung sei schon alt, aus den 70ern.

Ok, daher meine Unkenntnis. In den 70er war ich noch mit Kind sein beschäftigt…

Gleich geht’s zur Dame. Und ich habe Leckereien ohne Getreide gefunden.
Nicht aber mit weniger Zucker.
Egal, ich freu mich auf unsere „Keks“ Session.

Allen noch einen feinen Abend.

Und Lächeln nicht vergessen… (ist das nun geistiger Diebstahl? Man möge mir verzeihen :-D)