Synapsenkurzkluss

Kaffee, Tablet. Ich sitze auf meinem Balkon. An einem Dezember Morgen. Winter ist das immer noch nicht. Seit einiger Zeit schon regt sich beim Aufstehen das Gefühl auf Gran Canaria zu sein. Nicht wegen der Temperatur. Es ist etwas anderes. Seit heute weiß ich, was es auslöst. Die Autobahn ist weiter weg, als bei meiner alten Wohnstatt. Hier, in meiner Wohnung kommt sie nur mit einem Rauschen daher. Genau genommen klingt es, wie die Wellen des Atlantiks, die auf den Steinstrand, nahe des Ferienhauses trafen, in dem ich mit dem Herrn Gemahl residierte.
Von wegen Verkehrslärm erzeugt unterschwelligen Stress. Wenn er das Gefühl von Urlaub erzeugt, soll es mir recht sein. Verrückt, aber nett, was die Synapsen mir da vor gaukeln.

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Done

Ich hab’s geschafft. Mir raucht das Hirn und die Synapsen glühen; doch sind fünf Monate Kassenbuch sortiert, geschrieben und chronologisch abgelegt.
Fast sieben Stunden hat das gedauert.
Ich denke, ich ziehe ab jetzt eine andere Taktik vor.
Das kommt Euch bekannt vor?
Mir auch 🙂
Aber ich gebe nicht auf. Ich werde das regelmäßiger erledigen.
Gleich erst mal meditierend die Synapsen kühlen, um sie später, gemeinsam mit der Dame, laufend, im Wald, mit Sauerstoff zu fluten.
Ich find, das ist ein guter Plan.