Der Tag danach – entspannt

Glücklich.
Das beschreibt meinen Zustand in genau diesem Augenblick am besten.
Auf dem Weg von der Dialyse zum Kameha, darf ich erst das Licht der aufgehenden Sonne, im Nebel über den Wiesen der Rheinaue bestaunen, bevor mein Blick auf den Posttower fällt, auf den ich zufahre, und in dem sich die gleiche aufgehende Sonne golden spiegelt.
Weiter geht es über die Südbrücke, der Rhein dampft und über dem nebelverhangenen Siebengebirge steht  in Rot-Gold der aufgehende Stern.
Was für eine Stimmung! Atemberaubend.

Ich liebe diese frühen Morgenstunden im Spätsommer.
Dazu der Gedanke, dass jetzt entspanntere Tage an der Reihe sind.
Ja, ich bleibe dabei:
In diesem Augenblick passt alles. Ich bin glücklich.

Ich wünsche uns allen einen wundervollen Tag.

Unruhe

Unruhe, die lähmt.
Ist es die Steuerprüfung, die morgen in einer Woche ansteht?
Könnte sein. Ich habe diese seltsame Stimmung schon letzte Woche an mir bemerkt und habe auch versucht sie zu ergründen. Das ist aber nur mäßig gelungen.
Es äußert sich durch dieses Angstgefühl, dass ich auch kenne, wenn meine Werte nicht stimmen und stetige Müdigkeit.
Schon doof, wenn man weiß, es gibt drei Anlässe, die verantwortlich sein können.
Entweder, ich bin tatsächlich nervös, wegen der Prüfung,
die Werte Stimmen wieder nicht (ich will aber nach nur drei Wochen nicht schon wieder testen lassen, das ist ja dann auch irgendwie krank),
oder ich steuere wieder auf eine Depression zu.

Nur kann ich jetzt nicht wirklich viel machen.
Natürlich werde ich mit der kognitiven Verhaltenstherapie fortfahren, sprich meine Gedanken überprüfen, mich weiter sportlich betätigen (das kam auch 5 Tage zu kurz und kann mit einfließen), unter Menschen gehen.
Ansonsten, bleibt nur abwarten, wie es mir nach der Prüfung geht. Ich kann mir schon vorstellen, dass es mich sehr entlasten wird, wenn ich das aus meinem Hinterkopf löschen kann.
Ich bin mir nicht mal sicher, ob die Gedanken, über einen Verkauf der Firma nicht aus einem Fluchtreflex heraus entstehen.

Es fühlt sich einfach seltsam an. Als würde ich auf einen Aufprall warten, von dem ich nicht weiß, wie heftig er wird.

Supersorglospaket

Soeben ist ein kurzer Waldlauf mit der Dame beendet. Makrisa ist mit Kumpel Peter Bier trinken gegangen.
Jetzt ein Bad. Danach Meditation. Und dann, den längst überfälligen Schlaf reinholen. 20.30 Uhr ungefähr, schätze ich.
Dann ist morgen auch die Welt wieder hell.
Denn, wie ich jetzt gelesen habe, braucht man mit Hashimoto genügend Schlaf.
Dann komme ich dieser Empfehlung doch mal nach.
Bis morgen!

Regen

Regen ist ein Stimmungsmacher. Ganz klar.
Regen kann Gemütlichkeit vermitteln,
häufig Melancholie.
Doch auch „nach Hause kommen“.

Als wir auf em Rückflug von Korsika (die Insel ist ja auch recht grün) mit dem Airbus durch die Wolkendecke sanken und ich unsere Wälder im Regen sah, war da ein sehr warmes Gefühl um mein Herz.
Der Wald, so dicht und saftig grün. Und die kleinen Nebelsäulen die zwischen den Bäumen aufstiegen, als würden überall gemütlich knisternde Lagerfeuer brennen.
Hach, das war schön anzusehen.

Nach Hause kommen, im Regen, kann auch schön sein.