Wieder – I’m Back

Welch ein Genuss. Ich sitze auf dem Indoor Bike, sehe mich im Spiegel und freue mich, mir selbst beim Cycling zu zu schauen. Wieder einmal habe ich die Assoziation von einem Motor, der kraftvoll rund läuft. Ich bin Eins mit der Musik. Der Schweiß läuft in Strömen. Und ich fühle die Verbindung mit meiner Kriegerin, Uschi, die mir versichert, wie sehr sie mich und mein Lachen vermisst hat. Ich weiß nicht, wie ich es so lange ohne meinen Sport ausgehalten habe. Jetzt bin ich zurück. Und ich werde es anders machen. Meinem Körper auch mal Regeneration gönnen. Vollgas, ja. Aber, wenn ich merke Orange wird zu rot, auch mal Pause machen. Nicht mehr auf Biegen und Brechen alles aus mir heraus prügeln.
Außerdem stelle ich fest, dass ich nun zu meiner Meinung und zu mir stehen kann, OHNE darüber nach zu denken, ob die Anderen mich deswegen mehr oder weniger mögen. Ich bin mutiger. Ich bin stark. Ich bin ich. Ich bin dankbar.

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Macht Hass dumm?

Das hat mal ein Autor gefragt, dessen Bücher ich sehr schätze.
Dumm vielleicht nicht.
Jedoch bestimmt blind. Meiner Meinung nach behindert er die Sicht auf sich selbst und darauf was man sich selbst antut, lässt man den Hass gewähren.
Ich habe einige Male gehasst im Leben.
Menschen, die mir schlimmes angetan und mich mies behandelt haben.
Ich entsinne mich nur eines  Falls, in dem mein Hass mir aus einer Situation heraus geholfen hat. Sonst habe ich mir, wenn ich Strafen und mich revanchieren wollte, damit selbst mehr geschadet, als genützt.
Sicher, Hass ist eine starke Energie. Nicht umsonst sagt man, dass Hass und Liebe zwei Seiten der gleichen Medaille sind. Beide können ein starker Antrieb sein.
Doch wohnen dem  Hass unglaubliche Selbstzerstörungskräfte inne. Hass verletzt den der hasst auch immer ein Stück weit selbst.
Wohl weil man, hasst man jemand anderen, auch sich selbst ein Stück weit hasst.
Oder hasst man, weil man Aspekte von sich selber hasst?
An mir merke ich, dass mir die Fähigkeit zu hassen, abhanden gekommen zu sein scheint.
Gar ist es so, dass ich, seit ich gelernt habe mich selbst ganz anzunehmen und zu lieben, so etwas wie Hass gar nicht mehr brauche.
Ich sitze hier, ruhe in mir, lasse Vergangenes vorbei ziehen, sehe, wo ich wann wen gehasst habe und sehe, es hat mir, bis auf dieses meine Mal wirklich nur geschadet.
Weil ich im Hass immer meinen Weg und mich selbst verloren habe.
Ich vergebe mir das alles. Oft wurde er aus Angst geboren. Die galt es zu besiegen. Hass ist das Mittel der innerlich Schwachen. 
Wieviel mehr schafft man durch Liebe…
Schön, das ich das heute weiß.