The Rope

Dieses Sportgerät (es geht schon wieder um mein Springseil) sorgt tatsächlich in den verschiedensten Situationen für Unterhaltung. Und ich lache immer wieder darüber, was da für Gespräche zustande kommen.
Beispiel:
Ich stehe an der Einstiegsspitze vom Halteplatz. Ein Fahrgast kommt ans Auto, fragt durch das geöffnete Fenster, ob ich ihn ein Stück fahren würde (stünde ich sonst hier?).
Darauf ich:“Klar, kommen sie herein.“ Dabei greife ich das Springseil, dass ich kurz vorher auf den Beifahrersitz geworfen habe, um es auf den Rücksitz zu befördern.
„Jetzt hab ich Angst“, meint er, worauf ich das erste Mal herzlich lache und ihm versichere, er könne sich entspannen.
Ein paar Meter sind schon gefahren, als er nervös sein Portemonnaie heraus kramt. „Ich muss mal schauen, ob ich überhaupt Geld dabei habe.“
„Wenn nicht, kommt halt doch das Seil zum Einsatz“, erwidere ich.
„Ich bitte darum“, kommt es retoure.
Ich warne:“Nee, nee! Wenn’s Spaß macht, wird’s teurer. Das lass ich mir dann auch noch bezahlen.“
Touche!
Er schweigt. Und ich grinse in mich hinein.

Als er aussteigt, meint er, bis eben wäre es ein echter Scheißtag gewesen. Er habe das Gefühl, mit der Taxifahrt hätte sich das geändert. Die sei heute das erste positive Erlebnis gewesen.

Ist doch schön, wenn die Menschen von mir ein paar gute Vibes mit bekommen.

Animierdame

Posttower:
Heute ist der zweite Tag, an dem ich am Halteplatz Posttower mein Springseil auspacke.
Die Kollegen schauen interessiert. Einer von ihnen, früher Boxer, will auch springen. Bitte sehr! Gerne.
Von unser beider Sporteinlage animiert, greift sich einer nach dem anderen das Seil und springt.
Und alle haben Spaß.
Zuletzt habe ich sechs Kollegen in Bewegung gebracht.
Und alle fühlen sich gut.
So soll es sein 🙂

Nach dem Lauf

… Ist vor dem Lauf.
Nachdem ich am Mittwoch, beim Cycling, meinen Puls, wie schon auf der Melpomene, ziemlich in die Höhe getrieben habe, lasse ich es beim Lauftraining extrem diszipliniert zugehen. Ich gebe mir wirklich alle Mühe nicht über 75% zu kommen, was die meiste Zeit auch funktioniert. Nach einer Stunde ist das Laufen abgeschlossen und ich beschließe noch ein wenig mit dem Springseil zu arbeiten.
Auf dem Parkplatz lege ich los. Es macht einen höllischen Spaß. Und es funktioniert richtig gut. Auch auf nur einem Bein. Als das auch noch mit Links super hinhaut bin ich völlig begeistert und eine viertel Stunde ist rum.
Meist sind es doch die einfachen Dinge, die große Freude bereiten.
Die Puls Uhr war glücklicherweise schon aus. Die Pumpe geht mir nämlich wie jeck 😀