Der Tag

30 Minuten plane ich für’s Business. Das macht Spaß. Daher die Entscheidung „Überstunden“  zu machen. Noch zwei mal 30 Minuten investiert.
Next:
Die Vögel der Schwiegereltern füttern, welche derzeit beim Herrn Gemahl untergebracht sind. Feststellen, dass das Weibchen kränkelt. Aus dem Käfig holen, genauer ansehen. Scheiße am Arschgefieder, Kacke an den Füßen. Ich bade den kleinen Pipmatz, entferne den Kot. Den Vogel zurück in den Käfig gesetzt, rausche ich zum Indoor Cycling.
Komme zu spät. Egal. 
Geiles Training. Die Sauna als Belohnung.
Ab nach Hause. Webinar ansehen.
Jetzt genieße ich den Abend, bei meiner ältesten Freundin auf dem Balkon, mit Blick ins Grüne. Und ich bin zufrieden 🙂

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Guten Morgen Alltag

Vier Uhr sechzehn. Hölle, ist das früh. Schon erstaunlich, wie schnell der Mensch sich daran gewöhnt zu solch früher Stunde dem zu frönen, was sich zu eben jener gehört: Schlafen.
Der Alltag hat mich wieder. Es werden Pillen eingeworfen. Gestern hatte ich sie vergessen. Das war eine nasse Nacht. Dass ein Mensch so viel schwitzen kann, ohne zu sporteln, unglaublich. Gleich eine heiße Zitrone zu den Pillen und dann auf zur Morgengymnastik. Das übliche Prozedere.
Dialyse Tag. Das hat auch Vorteile. Die Verantwortung, den Patienten gegenüber, diese pünktlich dort abzuliefern, lässt mich zur Arbeit schreiten, welche mich auch ins Büro der Dialyse Klinik führen wird, wo es die Abrechnungszettel gibt, welche frische Mesummen bedeuten. Ein Blick auf das silvianische Konto gestern zeigt, zeigt einen Hauch von Rot. Da kann Linderung nicht schaden.
Also Silviaherz sei dankbar. Freu Dich der frühen Stunde und der Routinen. Es ist nicht alles mies an dem Job. Eigentlich nur der Bürokratie, gelle?
Und heute, wird dank all der Routine auch das sporteln wieder aufgenommen. Die Cycling Tasche wird mich den Tag über im Kofferraum begleiten. Das Auge darf das Heim nicht sehen, dann klappts auch mit dem Sport.

Manches Bleibt

Der Abschied von der Konzession rückt näher und bis auf das Wissen, dass ich ein wenig taxifahren werde, liegt meine Zukunft im Nebel.
Eine Konstante bleibt, der Sport. Die nächsten sechs-Stunden-Marathons sind gebucht.
Am 28. März Pink Cycling, nur für die Damen. Mit leckeren Presentern. Wir wollen schließlich was zum gucken haben 😉
Und am 18.Juli wieder über den Dächern von Andernach, wo wir letztes Jahr bei 38 Grad auf der Dachterrasse Alles gegeben haben.
Ich weiß also doch, was auf mich zu kommt.

Das Monster

Das mit dem Sport funktioniert nur mäßig.
Nicht mal die Hälfte meiner sonstigen Energie kann ich abrufen. Das sorgt für zusätzlichen Frust. Ist auch nicht verwunderlich, nachdem ich den ganzen Tag geheult, kaum getrunken und gegessen habe. Wo soll’s der Körper her nehmen?
Herrlich! Ich könnte Knochen kotzen.
Im Dampfbad fragt dir Kriegerin wie es mir geht. Ich sei ja heute nicht besonders fit.
„Redest Du nicht mehr mit mir?“, fragt sie, als ich nicht antworte.
Ich erkläre, ich dass ich nicht aufgelegt bin, zu reden.
Sie erzählt trotzdem. Ist auch Ok, nur kann ich es nicht ertragen, verlasse die Sauna.
In der Umkleide treffe ich auf Martina. Wir waren zusammen im Kalamashila Institut.
Sie erkennt sofort meine Lage. Nicht schwer, ich weine wieder.
Ob es einen Auslöser gäbe. Ich erzähle.
Sie blickt mir tief in die Augen. Verständnisvoll:
„Mädchen, an den Umständen kannst Du nichts ändern, aber daran was das mit Dir macht, daran kannst Du arbeiten.“
Sie streichelt mir mütterlich über die Wange und ich weiß, dass sie recht hat. Zwar heule ich jetzt auch wieder, während ich schreibe, aber die Furcht vor dem Monster Depression hat sich verringert.
Ich bin stark genug. Und ich weiß, dass es kein Monster, sondern eher eine grausame Freundin ist.
Sie zeigt mir, den Punkt, den ich noch nicht repariert habe.
Also, an dir Arbeit, Frau Zerberus.

Den Körper freut’s

So eine Pause, wie heute Nachmittag hat schon was für sich.
Das Training lief heute seit längerem endlich wieder richtig gut. Natürlich war der Puls sehr hoch. Das ist er Mittwochs bei Mr, Freeze eigentlich immer. Doch Kraft und Ausdauer waren sehr viel besser, als die letzten Wochen.
Das Krafttraining lief ebenfalls gut.
Ich bin sehr zufrieden.

Morgen dann mein erster Lauf, mit Trainerin Catrin. Ich bin gespannt, wie es wird. Den ein oder anderen Tipp wird sie mir sicher geben können. Ich freue mich schon drauf.
Somit wird das morgen mein erster, offizieller Trainingslauf für den Insellauf im Februar.

Morgen ist Wiegetag und gleichzeitig Neustart mit dem WW Programm. Die 78 Kilo im Visier, bin ich hoch motiviert. Jedes Kilo, das ich weniger habe, müssen die Gelenke weniger tragen. Das wird beim Laufen ein ganz anderes Gefühl sein.

Ich freue mich auf all meine neuen Herausforderungen.

Euch allen eine gute Nacht :-*

Und weiter geht’s

Voller Euphorie berichte ich meinen Mitstreitern von gestern: Es gibt einen Cycling Marathon, Ende November.
Die Leute von Xpect laden zu 6 Stunden Cycling in der Siegauenhalle, Troisdorf.

5 der 8 kann ich begeistern, plus eine unserer Kurs Leiterinnen.
Mal sehen, wen ich noch shanghaien kann.
Je größer die Combo, umso lustiger wird es.

Noch mit der Regeneration vom gestrigen Event beschäftigt, freue ich mich schon kolossal auf das nächste.

Keinen zurück gelassen

Ich vermelde: Wir sind alle 8 wohlauf.
Über den Dächern von Andernach ist erledigt.
Es ist wie erwartet heiß; kein Wunder bei 36 Grad. Aber das Team um Patrick Klein, on PK-Fit versorgt uns hervorragend. Alle paar Minuten kommt jemand durch die Reihen, um die Flaschen zu füllen.
Nach 6 Stunden Cycling gibt es noch ein riesiges Buffet mit Grill Fleisch und Würstchen. Alle von uns haben die vollen Stunden durchgehalten. Auch meine rebellische Kriegerin, Uschi (eine echte Spät 68er Braut), die vor dem Event richtig Manschetten hatte.
Und wie immer, wenn ich nach einem solchen Hammer Event, die Treppen kaum noch laufen kann, sage ich:
„Sauber, der Schmerz geht, aber der Stolz bleibt.“
Gegen den Schmerz gönne ich mir gleich erst mal die Sauna.

Habt alle noch einen schönen Sonntag!

Und nun?

Es ist alles organisiert, alles gepackt, diverse Nachrichten an verschiedene Leute verschickt, Geschenke bei wieder anderen Leuten vorbei gebracht und heimlich an die Tür gehängt, neue Sandalen gekauft (nachdem die anderen leider, leider gestern das Zeitliche gesegnet haben), Katzenfutter gekauft, geduscht, mehrfach gefrühstückt…
Alles erledigt.
Jetzt sitze ich hier und warte darauf, endlich los zu dürfen.
Und tippe mit den Füßen.
Da ist sie wieder: Schwester Ungeduld.

Event Tag

Um 3.30 Uhr schlage ich das erste mal die Augen auf, bin hellwach und weiß aus Erfahrung: Noch mal umdrehen, bringt jetzt nichts.
Der Kater meint das gleiche und wir gehen, wie jeden Morgen, gemeinsam unsere Pillen einwerfen (Kater muss da jedoch immer etwas überredet werden).
Danach reiße ich im Haus die Fenster auf.
Herrlich, frische Luft strömt herein;
genau richtig, um mich im Luftzug zum Meditieren niederzulassen.

Als ich fertig bin, merke ich, ich möchte doch noch ein wenig schlafen.

Zweites Erwachen 6.30 Uhr. Jetzt etwas matschig.
Macht nichts. Frubiase, für die heute benötigte Mineralstoffversorgung, das Frühstück und zwei Espressi werden das gleich ändern.

Um 13.30 Uhr werde ich beginnen meinen Teil des Cycling Trupps einzuladen. 14.30 Uhr ist Check in, bei über den Dächern von Andernach.

Ich freue mich sehr, wünsche Euch einen tollen, sonnigen und Ereignis reichen Tag.

Mögen die Spiele beginnen!