Die Vögel

Die Sonne scheint.
Da freu ich mich, als mein Vermieter meint, ich könnte auch um 12 Uhr statt um 10 Uhr auschecken.
Zwar habe ich das Zimmer schon geräumt, doch habe ich so noch kostenfrei parken und kann noch ein wenig im Strandpavillon rumfläzen.
Natürlich gibt’s wieder einen Keks zum Latte Macchiato.
Ich verteile ihn an die Piepmätze.
Die Leute um mich herum, beobachten, was ich treibe.
Ich versuche, die Krähenvögel zu bewegen, sich die Keksstücke aus der Hand zu holen.
Ich kann förmlich hören, wie es in Ihnen arbeitet. Krähen sind absolute Problem Solver. Dazu gibt’s einen interessanten Bericht der BBC, nebst Experiment.
Leider laufen ständig Leute vorbei, was die Vögel nervös macht.
Also lege ich die Stücke ganz in meiner Nähe ab.
Während die einen noch überlegen, ist einer mutig, greift sich ein Stück und fliegt davon.
Da ihm nichts passiert ist, kommen jetzt auch die anderen beiden.

Während ich noch mit den Schwarzfedern beschäftigt bin,
klauen die Spatzen den Rest vom Keks;
und zwar direkt vom Teller, der wesentlich näher steht, als die Stücke für die Schwarzen.
Tja, den Mutigen gehört die Welt.

Während die einen noch denken, machen die anderen einfach.

Ein bisschen, wie bei uns. Gelle?

Teilen

Ich sitze am Strandpavillon. Natürlich draußen. Es ist bedeckt, aber warm und trocken.
Es gibt frischen Minztee; dazu den obligatorischen Keks.
Zwei mutige Spatzen landen auf meinem Tisch.
Tak. Tak-tak. Mein Keks wird kleiner, während die Spatzen sich selbigen zu Gemüte führen.
Ich teile gerne. Als sie genug haben, gönne ich mir den Rest vom Keks.
Was soll ich mir schon holen?
Spatzen-Ebola?