Emma’s Liebster Award und Silvia’s Fetisch

So geht’s manchmal. Ich nominierte Emma.
Emma hatte Lust mit zu machen und lädt jetzt alle ein, die Lust haben ihre Fragen zu beantworten.

Und, wie soll ich mich denn bitte schön jetzt nicht angesprochen fühlen? 😉
Nun sitze ich hier und denke: Ist das nicht anmaßend, wenn Du die Fragen beantwortest? Du hast doch schon beim Award mit gemacht….
Papperlapapp!
Ich bin eine von denen, die sich angesprochen fühlen. Feddisch. 😀 (oder eher Fetisch?)

Also los:

Emma’s Fragen, meine Antworten

1. Hast du eine/n Lieblingsautor/in?

Von den Bloggern Herr Ärmel (ich warte darauf, dass er ein Buch schreibt;-) )

Bei den Buchautoren Andreas Altmann.

2. Woran hängt dein Herz?

Am Leben. Es ist ja auch maßgeblich dafür verantwortlich, dass ich es Leben kann 😉

3. Welches Lebensmotto passt so gar nicht auf dich?

„Nicht getadelt, ist Lob genug“ 
Macht jemand seine Sache gut, darf man das ruhig sagen.

4. Was macht Lieblingsmenschen für dich zu eben solchen?

Puh! Meine Lieblingsmenschen sind weltoffen, wissbegierig, intelligent, verständnisvoll, mutig, liebevoll, warmherzig, auf gar keinen Fall fehlerfrei. Sicher habe ich ein paar Attribute vergessen.
(Wie sich z. B. die Dame von der Burg sonst noch sieht, würde mich interessieren)

5. Wie wohnst du?

Im Haus der Erkenntnis, erbaut 1913. 6 Jahre lang liebevoll selber renoviert und saniert.

6. Welches Buch liest du im Moment?

Koma, von Jo Nesbo (wie bekomme ich den verdammten Strich durch das O?)

7. Glaubst du an die ewige Liebe?

Ich glaube daran, dass man sich jeden Tag auf’s Neue entscheidet. Solange ich mich für jemanden entscheide, ist es auch Liebe.

8. Ist für dich das sprichwörtliche Glas halbvoll oder halbleer?

Halbvoll.

9. Wenn du ein Song wärst, welcher?

Best Day Of My Life von American Authors

10. Was magst du lieber: alt oder neu?

Das kommt ganz darauf an, um was es geht. Bei Häusern, Autos und Motorrädern sicher die ältere Variante.

11. Wo liegt der (für dich persönlich) schönste Flecken Erde?

Da wo es Menschen, wie in Punkt 4 gibt und wo mein Herz ist. 🙂

Hach! Was hat das wieder Spaß gemacht, meinem Fetisch nachzugehen 😀 
Danke, Emma!

Ich mache jetzt hieraus eine neue Challenge, übernehme Emma’s Fragen. Und sage, wer will, macht mit. Keine Nominierung.
Viel Spaß!

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Sonntag 6.30 Uhr in Lengsdorf – Deutschland

Es gab Zeiten, da hätte man mich bestimmt verbrannt.
Auf den heiligen Sonntag pfeifend, bin ich der Meinung, dass ich die Fenster putzen will und das mache ich auch.
Als der Herr Gemahl sich aus dem Bett erhebt, stehe ich schon auf dem Küchentisch und putze gerade den großen Spiegel, der darüber hängt.
Wenn mir vor drei Wochen jemand erzählt hätte, dass mich jemals ein Ordnungs-und Putzwahn ereilen würde, ich hätte ihn ausgelacht.
Nun sind es 10.57 Uhr, inzwischen habe ich das Wohnzimmer auseinander gerissen, in allen Ecken gereinigt, wieder eingeräumt und…? Na klar, entrümpelt
🙂
Jetzt sind Küche (nur noch putzen, sonst fertig) und Flur dran, bevor ich in die obere Etage entschwebe, um dort zu wüten. Das Büro ist ja weitestgehend fertig; bleiben auf der ersten Etage, noch Schlaf-und Badezimmer.

Ich fühle mich, wie ein Staubwedel auf Speed, im absolut positiven Sinn.
Und der Gemahl?
Der lässt sich mitreißen.

Draußen regnet es Hunde und Katzen. Es passt also wieder alles. 🙂

Zurückerobert

Die erste Charge Akten ist vorsortiert.
Aus ganz vielen Zetteln, drei relativ kleine Stapel gezaubert.
Die Regale sind sortiert und entmüllt.
Der Schreibtisch ist nun komplett frei, sogar die Pinwand ist aufgeräumt.
Ich habe Briefe gefunden, die ich voller Kummer an jemanden geschrieben, aber nie abgeschickt habe und Tagebücher voll seelischem Schmerz.
Dazu noch die Rechnungen von der Psychotherapie.
Die Briefe habe ich in einem feierlichen Akt den Flammen übergeben; die Tagebücher und die Rechnungen dem fröhlichen Team von Bonn Orange überantwortet.

Danach habe ich die Musik bis zur Endstufe aufgedreht und in meinem zurückeroberten Raum einen wilden Tanz auf’s Parkett gelegt.

ATMEN. Das kann ich jetzt.

Und zur Belohnung gehen der kleine Saboteur, er war so artig heute, ich und eine Cycling Kollegin, auch bekannt als Rebellische Kriegerin, beim Griechen schön lecker essen.

Ich glaube, heute gibt es mal einen Wein 🙂

Sachensucher

Ich habe mir ein Buch gekauft. Und der Dame gleich mit.
Sachensucher der Titel.
In kurz: Erst gibt es die Aufgabe Sachen zu suchen, zum Beispiel eine Feder.
Dann dreht man das Buch auf den Kopf und schlägt blind(!) eine Seite auf. In Rot steht dann dort geschrieben, wie man den Gegenstand „verwandeln“ soll. Ich soll in diesem Fall aus der Feder ein Schiff machen.
Verstanden so weit? Ich kann sagen, es macht enormen Spaß und regt den Geist und die Kreativität an.
Die Dame ist auch schon Feuer und Flamme.
Ach so, es gibt immer eine leere Seite, an der man den verwandelten Gegenstand befestigen kann (wenn zu sperrig, macht man ein Foto). Auf der Seite daneben darf man die Geschichte dazu erzählen (wie gefunden usw).
Also, ich hab Spaß.

Alt werden ist nichts für Feiglinge

Ja, das habe ich jetzt schon häufiger gehört.
Ich sehe ein: Im Alter funktioniert manches nicht mehr so gut.
Das trifft aber auch nicht auf alle Alten zu.
Und es leiden auch nicht alle gleich darunter. Jeder geht mit seinem Schicksal anders um.
Und überhaupt: Wer sagt, dass einen das Leben nur im Alter mit seinen Anwürfen treffen kann?
Nein, meine lieben Alten, das ist ein Trugschluss.
Während manch Alter auf ein erfülltes Leben zurück blicken kann, wenn der Körper beginnt den Dienst zu versagen, hat der 21jährige unheilbare Krebspatient nicht mal die Chance darauf.
Und trotzdem stelle ich gerade bei dem dann eine unglaublich positive Stimmung fest. Noch mitnehmen, was geht. Egal wie. Lebensfreude auskosten, solange bis das Ende da ist. Auch im Rolli.
Ich gebe zu, meist sind es die Alten die immer alles auf später verschoben haben, die unzufrieden sind und sich aufgrund der Kränke und Altersschwäche vom Schicksal betrogen fühlen.
„Wenn wir mal in Rente sind… „, haben sie immer gesagt.
Lebe jetzt! Nicht erst morgen!
Wieviele habe ich schon getroffen, in meinem Auto, die alles verpasst haben, weil sie sich selbst um ihr Leben betrogen haben, indem sie alles auf später verschoben haben.

Lässt Euch sagen:
Aus später, wird allzu schnell“ Nie“!

Ich reite jetzt in den Sonnenuntergang, zum Cycling-Kurs und wünsche Euch einen schönen Abend. Mit Spaß und Amore.

Bis morgen, wenn es wieder heißt: LEBEN :-*

Westendstories‘ Schreibprojekt Part III

So, die Wörter für den 3. Teil sind verarbeitet. Langsam hab ich meinen Zerberus richtig lieb und hoffe ich konnte was Unterhaltsames daraus bauen.
Viel Spaß!

Zerberus goes Menschlichkeit

Sie stand oberhalb des R(h)einfalls und blickte hinab auf den Schaum, der beim Sturz der Fluten über die Felsen entstand.
Das große Anwesen hatte sie aufgeben müssen. Zu neugierig war die Nachbarschaft gewesen, nachdem immer wieder Tiere aus dem Zoo und der Nachbarschaft verschwunden waren.
Das fiel wohl in die Kategorie Reinfall.
Mit ihr an der Brüstung stand Martin Rittberger und hatte den Arm um ihre Schultern gelegt.
Sie hatte ihn bei einem Ausflug nach Wien kennengelernt, wo sie zum Zeitvertreib in einen Club ging.
Das Musikthema des Abends: Laurie Anderson.
Bei ihrem Titel Sharkey’s Day waren sie an der Bar ineinander gelaufen und hatten sich seither nicht mehr getrennt.
Sie fühlte sich ihm so verbunden.
Das lag vielleicht ein wenig daran, dass er gleich gemerkt hatte, dass sie keine normale Frau war.
In einer heißen Liebesnacht war ihr ein Grollen entglitten, das einer Erklärung bedurfte. Sie erzählte ihm alles.
Als sie geendet hatte, war er, zu ihrer Verwunderung, keineswegs erschrocken. Vielmehr schien er sie noch mehr zu wollen und sie fühlte sich seither sehr erleichtert.
Sogar, als sie aus dem Wiener Zoo ein Wildschwein anschleppte und im Hotelzimmer eine ziemliche Schweinerei hinterließ, blieb er bei ihr;
besorgte sogar den Schlüssel zum Hinterausgang, um mit ihr die Reste der Sau zu entsorgen.
Nur den Schwanz behielt er.
„Vielleicht brauch ich den noch. Für Dich, als Bauchpinsel.
Sie liebte seine kuriose Art von Humor.
Sie fröstelte, es war spät geworden und sie gingen, eng umschlungen, in Richtung ihrer neuen Behausung. Wieder ein großes Grundstück, diesmal mit weniger Nachbarn.
Als sie das Haus betraten, stieg Ihnen ein wunderbarer Duft in die Nase.
Martin hatte nicht nur keine Angst vor ihr. Er war zudem auch noch ein ausgezeichneter Koch.
Im Ofen schmorte eine vorzügliche Oralfreude: Ihr Leibgericht (nach rohem Fleisch), Osso Bucco.
Sie liebte diesen Kerl…

Kardiovaskuläre Fitness oder mein aerober Bereich – Tag 2

Nach dem Regenerationstag gestern, starte ich mit der Dame, wie verabredet, um 7 Uhr den Tag.
Es geht richtig gut, das Messdorfer Feld liegt weit vor uns. Rechts und links abgemähtes Stroh, ein Rest Dunst darüber und der Schein der aufgehenden Sonne.
Das ist ein wunderschönes Bild und ich lege es in meinem Gedächtnis ab.

Der Puls ist die meiste Zeit, wo ich ihn haben möchte, zwischen 75%—85%. Nur in leichten Steigungen und wenn wir „zu viel“ lachen, geht er mal höher.
Nach 01:02:00 Std sind wir wieder an der Burg, wo die Dame mir noch ihren Adapter für die Englischen Steckdosen überreicht.
Ich bin mit dem Lauftraining sehr zufrieden. Und die frühe Stunde war absolut angenehm.
Morgen wieder Regeneration, vielleicht ein leichtes Krafttraining und Sauna, Sonntag wieder ein Läufchen.
„Train smart“ macht tatsächlich Spaß.

Event Tag

Um 3.30 Uhr schlage ich das erste mal die Augen auf, bin hellwach und weiß aus Erfahrung: Noch mal umdrehen, bringt jetzt nichts.
Der Kater meint das gleiche und wir gehen, wie jeden Morgen, gemeinsam unsere Pillen einwerfen (Kater muss da jedoch immer etwas überredet werden).
Danach reiße ich im Haus die Fenster auf.
Herrlich, frische Luft strömt herein;
genau richtig, um mich im Luftzug zum Meditieren niederzulassen.

Als ich fertig bin, merke ich, ich möchte doch noch ein wenig schlafen.

Zweites Erwachen 6.30 Uhr. Jetzt etwas matschig.
Macht nichts. Frubiase, für die heute benötigte Mineralstoffversorgung, das Frühstück und zwei Espressi werden das gleich ändern.

Um 13.30 Uhr werde ich beginnen meinen Teil des Cycling Trupps einzuladen. 14.30 Uhr ist Check in, bei über den Dächern von Andernach.

Ich freue mich sehr, wünsche Euch einen tollen, sonnigen und Ereignis reichen Tag.

Mögen die Spiele beginnen!

Dünne machen

Um 10 Uhr mache ich mich auf, zum Sport.
Danach geht’s mit den Cycling Kollegen rauf in die Sauna.
Kurzer Zwischenstopp zu Hause, was essen.
Weiter, zu Susi; heute gibt’s hier Tee, quatschen und ganz wichtig: Besprechung wegen unserer London Reise.
Dann keine Zeit verlieren, und auf zur Schmitthalle in Duisdorf, um 20 Uhr treffen wir Cycler uns da wieder, um schon mal Plätze beim Rudelgucken zu sichern.
Nach Spielende Rückkehr nach Hause, um dort mit allergrößter Wahrscheinlichkeit einen schlafenden Gatten vorzufinden.
Da hab ich mich am Ende des Tages, rückblickend, ganz schön dünne gemacht.

Antis vs Ultras Nachtrag

So so, Halbfinale.
Ein Viertel des Cycling Kurses hat gestern in der Schmitthalle eine lustige Party gefeiert, beim Rudelgucken.
Ich erinnere mich, 2006 bei einer solchen Veranstaltung, auch ohne Interesse an der Sache an sich, extrem viel Spaß gehabt zu haben.
Damals auch beim HF.
Wenn es darum geht, Spaß zu haben, bin ich dabei. Da ist mir auch Fußball als Anlass recht.
Der Zweck heiligt die Mittel. 😀