Gut oder schlecht

Ich warte immer noch, will aber auch nicht schon wieder anrufen. Vielleicht gibt es gar kein Vorgespräch(?). Ist es nun gut oder schlecht, dass ich nichts aus dem Büro höre?
Einer der Kollegen sprach von einem Abschlussgespräch.
Ist ja auch egal.
Die Dinge nehmen ihren Lauf.
Inzwischen bin ich der Ansicht, dass die lange Vorlaufzeit so was wie eine Zemürbungstaktik sein soll. Die zu prüfenden Jahre sind schließlich längst abgehakt. Da könnte einer, selbst wenn er wollte, nichts dran drehen.
Wie auch immer, ob mit oder ohne Vorgespräch, es wird jetzt ein paar Tage dauern, bis der Prüfer alle Unterlagen gesichtet hat.
Noch mehr warten…

In der Zwischenzeit lebe ich meinen Alltag.
Ich schwanke noch zwischen Laufen und Cycling Kurs heute Abend. Jetzt, in diesem Augenblick, tendiere ich zu laufen. Das rauschen des Windes in Baumwipfeln erinnert mich immer an etwas. An was genau, kann ich gar nicht sagen.
Aber es muss was Gutes sein, weil es mir ganz tief in meiner Seele gut tut.

Tschüss Tief…

mach’s gut.
Der Abend in der L’Osteria hat’s gebügelt. Zwar ging es mir schon besser, nachdem ich die Überweisungen und das Kassenbuch erledigt hatte, doch ein Rest Wolken zierten noch meinen seelischen Himmel.

Wir haben einen Tisch mit Aussicht auf den Rhein.
Wir nehmen Pizza. Hochkant könnte man sie als Rad an einen römischen Streitwagen schrauben. So groß ist sie.
Und lecker ist sie obendrein. Letztlich geht es mir sogar so gut, dass ich mir zu Pizza, doppeltem Espresso und Mineralwasser, noch einen Grappa gönne.
Denn es gilt: Alkohol nur, wenn es mir gut geht. Nicht zum dämpfen.

Nach Hause gekommen, will ich den eben erst reparierten Rechner hochfahren.
Bevor wir zum Essen los sind, habe ich noch ein Programm erstanden, das die Treiber checkt und aktualisieren soll, weil seit der Reparatur der Drucker nicht mehr funktioniert.
Keine Ahnung, ob es daran liegt, jedenfalls fährt das Teil nicht hoch und piepst nur noch lustig vor sich hin.
Will ich mich da wirklich drüber aufregen?
Meine Daten sind alle safe, hatte ich sie doch vor der Reparatur noch auf eine externe Festplatte geschoben.
Wie es scheint, keinen Tag zu früh.

Mit Verlaub (oder Salva Venia), der Rechner kann mich mal.

Ich packe jetzt meinen Koffer, gehe schlafen und fliege morgen fröhlich nach London. Und wenn ich einen neuen Rechner brauchen sollte, ist es eben so.

Amen.

Euch allen einen schönen Abend und eine erholsame Nacht.

Sentimental…

und ganz viel, was noch nicht aufgearbeitet ist. Nach dem Vater, jetzt die Mutter-Tochter Beziehung. Und auch die Großmutter, väterlicherseits, spielt eine Rolle.
Auffallend: Es ist immer die gleiche Person, der ich unterstelle, Probleme mit mir zu haben. Obwohl das vielleicht gar nicht so ist. Ich weiß nur, wenn es passiert, geht bei mir kurz darauf, eine Schublade auf und heraus kommt ein Thema, das bearbeitet werden will; mit der hier betroffenen Person aber gar nichts zu tun hat.
Wenn Du das liest, lasse bitte Gleichmut walten. Irgendwann werde ich ja wohl mal mit den großen Themen durch sein.
Und, aus ganz tiefem Herzen:Danke! An die Dame. Wunderbare Freundschaft.