Ein bisschen Frankfurt

Schuhe, einfach nur Schuhe sind mein Begehr, bei meiner Exkursion durch das Viertel in der Gegend des Savoy Hotels. Doch scheint es, als wolle mir dieses nur Afrikanische Frisuren, Asiatisches Essen sowie geliehene Goldgeschmeide verkaufen. Dazu etliche Cafés. Ein Anruf beim Bembelländer Teleobjektiv. Er lässt mich wissen: Ich stehe im Rotlicht Viertel. Volltreffer einer Kutscherin. Ich nehme es gelassen, freue mich über das kurzweilige Gespräch und lasse mich bei Chardonnay und Wasser in der Hotelbar nieder. Auch schön. „Der reichste Mann von Babylon“ darf mich unterhalten und in die Geheimnisse der Geldvermehrung einweihen. Zum Abschluss ein Schnappschuss. Oder zwei oder drei…

image

image

image

image

image

Fever

Bekommt man keines, macht man sich welches. Auf dem Weg ins Stahlwerk halte ich an der Apotheke und besorge das längst überfällige Nasenspray. Welch eine Wohltat, endlich frei Atmen zu können.
Im Stahlwerk halte ich mich zurück. Wirklich Muskeln stählen werde ich heute nicht. Drei Runden Milon Zirkel. Die Muskeln haben gearbeitet, das soll reichen.
Jetzt wird es kuschelig. Eine halbe Stunde Rotlicht Milieu in der Infrarot Kabine. Angenehm. Hat was von Bettwärme. Säße ich bequemer (hier ist nicht mehr Platz als in einer Telefonzelle), würde ich wegratzen.
Eine viertel Stunde Pause, dann entschließe ich mich für einen Aufguss. Richtig heiß. Wunderbar.
Jetzt sitze ich am Küchentisch und spüre eine angenehme Bettschwere, der ich gerne nachgebe. Ich schätze, das war genau das Richtige, um den Rest der Erkältung abzuschütteln. Morgen früh werde ich es genau wissen.