Richtig falsch parken

Montag Morgen. In der Nähe der UNO steht ein Kaffee Roller. Leider gilt vor dem Haupteingang der UN ein Halteverbot, das ich übersehe. Den Achtsitzer platzsparend abgestellt und schnell einen Cappuccino ordern. So weit, so gut. Während ich auf mein Heißgetränk warte, beobachte ich, wie ein Typ älteren Jahrgangs seinen Phaeton gleich hinter meinem Bus platziert, aussteigt. Er blickt sich um, verriegelt sein Auto. Vor meinem Wagen stehen Pfähle, so komme ich da nicht raus, wenn der Kerl verschwindet. Der Cappuccino ist fertig, ich mache mich auf den Weg zum Auto, spreche den Mann an. Gebe zu verstehen, dass ich diese Gefilde, wenn möglich, nun gerne wieder verlassen möchte. Er raunzt mich an. Wie man denn so blöd parken könne. Ich hätte so zu stehen, wie er. Ich frage ihn, wo das geschrieben steht, worauf er weiter motzt, er stünde richtig und ich falsch. Jetzt muss ich lachen und frage ihn, ob er mal auf die Beschilderung geschaut hätte. Laut Straßenverkehrsordnung parkten wir beide verbotswidrig. Seit wann man im Parkverbot richtig parken könne. Er setzt sich in seine schmucke Karosse, nicht ohne noch ein paar Frechheiten über meinen Berufsstand rauszuhauen und macht Platz.

Geht doch.

Unwucht

Ich finde meinen Rhythmus wieder.
Wieso kann ich nicht genau sagen, aber ich war aus dem Tritt geraten.
Mit essen, arbeiten, Sport, meditieren…
Es ist schwer zu beschreiben, doch lief das alles nicht rund. Ich habe all das gemacht, aber nichts davon 100%ig.
Heute Morgen schrieb ich einen Satz:
Dann mache ich ja wohl nicht alles falsch. Das hat mich eine Stunde später aufhorchen lassen. Positiver ist wohl die Aussage: Dann mache ich ja schon vieles richtig.
Und was ist das überhaupt? Richtig…
Eben….