Regenerationstag

Nach dem Marathon, ist vor dem Marathon. In 4 Wochen steht schon der nächste an, sechs Stunden dann.
Heute ist Erholung angesagt. Ich fahre ins „Stahlwerk“; jedoch nicht um meine Muskeln zu stählen, sondern um ihnen ihre Regeneration zu gönnen. Und mir die wohlverdiente Ruhe.
Erst geht es ins Dampfbad, Salz und Honig stehen bereit, um die Haut zu verwöhnen. Erst mit Salz peelen, danach schön mit Honig einreiben. Nach 20 Minuten duschen.
Ab in die finnische Sauna, zum Aufguss. Dank der Vorbehandlung sind die Poren offen und der Schweiß rinnt in Strömen. Die Muskeln lockern sich. Das tut gut.
Ab unter den kalten Wasserschlauch. Brrrrr!
Warm einpacken und mit meinem Buch auf die Liege.
Nach 45 Minuten begebe ich mich ein zweites Mal in die Finnische; wir sitzen und warten auf die Saunafee, die aber nicht kommt. Also machen Micha (einer unserer  Muskelmänner) und ich den Aufguss.
Das Schild Aufguss nur vom Personal haben wir irgendwie „übersehen“.
Wir ernten Applaus.
Klar, ich hab ja auch super gewedelt.
Ich bin halt ein Multitalent 😉

Lazy

Ich berichte:
Es gibt nichts zu berichten.

Regenerationstage.

Morgen Keks Session, ohne Kekse.
Aber, mit Tee.
Und ganz wichtig: Mit Dame.

Erst Mittwoch wird es wieder heißen: Mehr Widerstand, bei Mr. FREEZE.
Bis dahin heißt es ruhen, erholen, zu Kräften kommen.
Irgendwie langweilig.

Wurm drin

So gegen 14 Uhr kippt meine Stimmung. Weshalb genau, kann ich nicht sagen.
Auch ein paar Tränen sind dabei. Die Dame meint, ich soll ihr schreiben, wie’s mir geht. Das mach ich. Und sie schickt mir eine große Portion Empathie rüber. In Sachen GFK ist sie schon ein paar Schritte weiter als ich.
So manches Mal klappt es nicht mit der Selbstempathie, da brauch ich einen kleinen Schubser von außen. Es dauert gar nicht lange, dann bin ich wieder raus aus meinem Tief.
Aber ich bin immer noch total erschlagen.
Ich weiß, es ist erst 20.15 Uhr, aber ich gehe jetzt Bubu machen. Gehört auch zur Gartenpflege. Ich schlaf das jetzt weg.
Und ich sage wieder einmal: „Vielen Dank“, an die Dame.

To myself:
Ein zuviel an Sport ist mental etwas kritisch, da Erschöpfung depressive Phasen fördert. Das nächste Mal wieder mehr Regeneration einbauen.

Der Infekt

… ist jetzt mein Freund. Zwar finde ich es immer noch ein wenig traurig, heute nicht am Cycling teilnehmen zu können, ich sehe die Zwangsregeneration aber inzwischen als Teil des Trainings. Bald darf ich wieder sporteln und bis dahin kann sich mein Organismus einmal komplett regenerieren.
Ich bin gespannt, wie sich das auswirkt.

Teufelsloch

Statt des Testlaufs gab es gestern eine kleine Wanderung; zum Teufelsloch, in Altenahr. Auf dem kleinen Rundweg, der ca. eine Stunde in Anspruch nimmt, geht es anfangs relativ steil bergauf. Nachdem ich ein paar Tage, außer Spaziergängen, jegliche Belastung vermieden habe, scheint mein Puls etwas überrascht und hämmert ganz schön.
Doch nach etwa der Hälfte des Anstiegs läuft es. Kurz habe ich das Bild eines Dieselmotors vor Augen, der, nach mehreren Tagen Stillstands, wieder gestartet wird. Der läuft dann auch etwas rau.
Heute gibt es dann den Testlauf. 35 Minuten locker durch den Wald. Mal sehen, wie es geht.

Suppe / Kraftfutter

Zugunsten der Regeneration gibt es heute schon den zweiten Tag Hühnersuppe.
Da Makrisa aber gestern schon das Fleisch, beinahe gänzlich, inhaliert hat, habe ich jetzt noch einen Spitzkohl reingeschnippelt.
Also, heute eher Kohlsuppe, mit durchgeschossenem Huhn.
Egal, gesund und Kraft spendend ist sie trotzdem.
Mein Schwager würde sagen:“Das gibt Tinte auf ’n Füller!“

Regeneration Tag 2

Mein Herz-Kreislauf-System hat sich schon mal etwas beruhigt. Die Extrasystolen sind fast weg. Aber die Beine sind immer noch schwer. Und ich bin auch immer noch müde. Oder, eher antriebslos. Ich nehme es hin.
Jeder Versuch, mich trotzdem zum Training zu schleppen, wäre absoluter Irrsinn.
Nachdem ich meinen Trainingsplan noch mal analysiert habe, ist klar: Ich muss ihn noch mehr auf mich anpassen.
Und vor allem die Cycling-Einheit Mittwochs vollwertig mit anrechnen. Warum ich das bisher nicht getan habe, kann ich nicht genau sagen. Schließlich ist das eine ziemlich heftige Trainingseinheit. Keine Ahnung, was mich da geritten hat. Naja, alles wird gut.
Statt des Trainings wird es heute Abend einen Spaziergang mit dem Gatten geben. Danach einen schmackhaften Salat in der Harmonie.
Slow Motion.

Die Vernunft in Person

Niemals hätte ich gedacht, mal so viel Vernunft walten zu lassen.
Hatte ich mich letzte Woche noch, voller Enthusiasmus, für heute bei Moritz, zum Cyceln eintragen lassen, habe ich es gerade wieder rückgängig gemacht.
Der Lauf gestern hat mir doch mehr abverlangt, als ich dachte.
Besser, ich gönne dem Organismus seine Regeneration.