Brunnmatthof

Ich erreiche den Brunnmatthof um genau 12.47 Uhr. Die Chefin, Marion Dimer ist nicht da.
Nach einer Weile kommt sie angefahren und hat auch gleich  noch eine Teilnehmerin dabei. Barbara.
Nachdem Marion uns mit Kaffee versorgt hat, erfahre ich, dass ich leider (wirklich bedauerlich) nicht im Brunnmatthof, sondern im nächsten Ort, in einer Pension untergebracht bin.
Essen und so weiter gibt’s aber hier.
Naja. Ich wusste, dass es so kommen kann, nun ist es so. Basta. Hauptsache Bett.
Obwohl ich mich in dem leicht chaotischen Haus gleich zu Hause fühlen und auch Marion auf Anhieb sympathisch finde.
So geht’s. Man kann nicht alles haben.

Frau Chefin macht den Shuttle zwischen Bahnhof und Brunnmatthof. Sie muss los und lotst mich vorher zur Pension. Vor der sitze ich nun im Auto.
Denn:
Wir machen Pause und sind ab 16 Uhr wieder für Sie da.

Auch nicht zu ändern. So kann ich meinen Blog füttern. Da ich damit jetzt erst mal fertig bin, gehe ich dazu über, andere Blogs zu lesen.
Und vielleicht mache ich auch noch mal kurz die Äuglein zu, in meinem Taxi. Also fast, wie auf der Arbeit.

Endlich, angekommen!

Die Fahrt war lang. Viel Stau. Aber jetzt bin ich ja hier. Einkaufen war ich auch schon. Selbstverpflegung. Das ist ok. Ich hab hier alle Utensilien, die ich brauche.

Von allen Pensionen hier in Zandvoort, die ich bisher bewohnte, ist diese hier, wenigstens dieses Studio betreffend, die schönste. Nicht wegen der Einrichtung, oder, doch ein wenig.
Ich sitze hier, an einem gemütlichen Esstisch (genau die richtige Höhe, um schreiben zu können), dieser steht am Fenster, von welchem aus mein Blick hinaus auf’s Meers geht; nebelverhangen, doch es ist da.
Inzwischen ist es dunkel, ich kann es jedoch rauschen hören.
Das hintere Fenster geht in Richtung der Dünen hinaus.

Vier Bücher habe ich mit gebracht, weil ich mich nicht für eines entscheiden wollte. Nein, Fünf!  Bukowski hab ich fast vergessen.
Amsterdam oder durch die Dünen nach Katwijk? Die Entscheidung treffen ich morgen.
Jetzt noch einen Tee, ein wenig lesen und dann werde ich ruhen.

Eine gute Nacht,
wünscht Frau Zerberus :-*