Brunnmatthof

Ich erreiche den Brunnmatthof um genau 12.47 Uhr. Die Chefin, Marion Dimer ist nicht da.
Nach einer Weile kommt sie angefahren und hat auch gleich  noch eine Teilnehmerin dabei. Barbara.
Nachdem Marion uns mit Kaffee versorgt hat, erfahre ich, dass ich leider (wirklich bedauerlich) nicht im Brunnmatthof, sondern im nächsten Ort, in einer Pension untergebracht bin.
Essen und so weiter gibt’s aber hier.
Naja. Ich wusste, dass es so kommen kann, nun ist es so. Basta. Hauptsache Bett.
Obwohl ich mich in dem leicht chaotischen Haus gleich zu Hause fühlen und auch Marion auf Anhieb sympathisch finde.
So geht’s. Man kann nicht alles haben.

Frau Chefin macht den Shuttle zwischen Bahnhof und Brunnmatthof. Sie muss los und lotst mich vorher zur Pension. Vor der sitze ich nun im Auto.
Denn:
Wir machen Pause und sind ab 16 Uhr wieder für Sie da.

Auch nicht zu ändern. So kann ich meinen Blog füttern. Da ich damit jetzt erst mal fertig bin, gehe ich dazu über, andere Blogs zu lesen.
Und vielleicht mache ich auch noch mal kurz die Äuglein zu, in meinem Taxi. Also fast, wie auf der Arbeit.

Das andere Auszeit Wochenende

Die Schreibwerkstatt wird so eine Art Auszeit Wochenende. Zwar wird und der Altmann bestimmt ackern lassen, doch gehe ich davon aus, auch genug Zeit zum Meditieren zu haben.
Dauernd mache ich irgendwas. Wie eine Getriebene.
Einfach mal ruhig sitzen, atmen. Lauschen.
Ich brauche eine Pause.
Jetzt. Länger. Mich um mich kümmern…
Wir lesen uns.

Have a Break

Ohne KitKat.
Ein klassischer Fall von Selbstausbremsen.
Bei einem kurzen Stopp zu Hause, so geplant, merke ich, dass ich ziemlich müde bin und lege mich auf die Couch.
Die Uhr zeigt 14.05 Uhr.
Nach 20 Minuten gedenke ich wieder aufzustehen, will ja nur ein wenig dösen.
Ich träume wildes Zeug, als ich die Haustür höre, welche ins Schloss fällt; frage, völlig benommen, wo denn der Gemahl herkommt (in meinem Traum war er noch im Urlaub?) und sehe, auf der Uhr sind es nun 15.50 Uhr.
Ich bin einigermaßen verwirrt, komme nur langsam zu mir und weiß, jetzt kann ich die Schicht offiziell beenden.
Bis der Espresso seine Wirkung voll entfaltet ist es Zeit zum Sport zu fahren.

Gut, ich wollte ja mehr auf meine Bedürfnisse achten.
Heute war Schlaf wohl wichtiger, als der schnöde Mammon.

„Eine Rose ist eine Rose, ist eine Rose, ist eine Rose…“

Grenze

Auf dem Weg zur Dame, sie läuft ja gleich den Firmenlauf, kommt mir der Gedanke, dass diese Episode mit dem Rücken ein klares Zeichen ist.
Aussetzen!!!
Die ganze Zeit habe ich wieder bewusst die Zeichen übersehen.
Die Zeit kurz vor und während der Steuerprüfung hatte ich oft das Gefühl von ich kann nicht mehr, fühlte mich völlig erschöpft.
Erst nur mental, später auch körperlich.
Trotzdem habe ich mich immer zum Sport geschleppt, manchmal eher geprügelt, obwohl ich überhaupt keine Lust hatte.
Das ist ja ebenso ein Zeichen von Erschöpfung.
Dann diese Unmenge an Kaffee.
Gerade eben habe ich beschlossen, bis nächste Woche Mittwoch mach ich mal Pause. No Sports.
Samstag habe ich mir frei genommen.
Vielleicht bekomme ich für den Herrn Gemahl und mich, ein Zimmer in Zandvoort.
Dann könnten wir schon Freitag los.
Gleich mal nachsehen…
Erholungsmodus startet jetzt 🙂

Break

Ungeplant habe ich einige Tage pausiert. Ok, Seilspringen. Das war nun nicht das totale Hammer Training.
Vielleicht hat mein innerer Trainer, es als richtig befunden, nach dem Wettbewerb vorletzten Sonntag, der strammen Cycling Einlage am Mittwoch und dem Lauftraining am Samstag, ein Päuschen einzulegen.
Und während ich das hier schreibe, geht mir auf, dass ich Sonntag alle Wege per Rad erledigt habe. Und wie man mich kennt, ist langsam radeln nicht mein Geschäft.
Alles in allem komme ich auch am Sonntag auf eine Stunde Radfahren. Eine intensive Stunde, weil ich gefahren bin, als wäre der Leibhaftige hinter mir her.
Ich war also gar nicht so faul, wie angenommen.

Wahre Wonne

… ist das Lesen in der Sonne.
Nachdem ich beschlossen habe, das Grundlagen Ausdauer Training auf morgen zu verlegen, habe ich mich vor den Campingbus, in die Sonne gesetzt.
Diese wärmt mich, während Andreas Altmann, mit Verdammtes Land – eine Reise durch Palästina meinen Lesehunger stillt.
Dabei lausche ich dem gezwitscher der Vögel und dem Wind in den Weiden.
Erholung. Plaidoyer für eine Pause 🙂

Ein Hauch von Sommer

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Was für ein Tag! In der Sonne, auf dem Deich, am Rhein auf der Wiese liegen; kleine Trainingspause.
Erst gab es Theorie, dann die Kettlebell, um dann ins Zirkeltraining über zu gehen.
Das gebe ich mir eine Runde, beschließe dann, dass das für mich reicht.
Es hat Spaß gemacht. Aber Grundlagen Training steht noch aus.
Und von dem pausiere ich, wie erwähnt gerade. Das kann auch noch eine Weile so weiter gehen. Es ist nämlich gerade sehr schön hier. 🙂

Regeneration Tag 2

Mein Herz-Kreislauf-System hat sich schon mal etwas beruhigt. Die Extrasystolen sind fast weg. Aber die Beine sind immer noch schwer. Und ich bin auch immer noch müde. Oder, eher antriebslos. Ich nehme es hin.
Jeder Versuch, mich trotzdem zum Training zu schleppen, wäre absoluter Irrsinn.
Nachdem ich meinen Trainingsplan noch mal analysiert habe, ist klar: Ich muss ihn noch mehr auf mich anpassen.
Und vor allem die Cycling-Einheit Mittwochs vollwertig mit anrechnen. Warum ich das bisher nicht getan habe, kann ich nicht genau sagen. Schließlich ist das eine ziemlich heftige Trainingseinheit. Keine Ahnung, was mich da geritten hat. Naja, alles wird gut.
Statt des Trainings wird es heute Abend einen Spaziergang mit dem Gatten geben. Danach einen schmackhaften Salat in der Harmonie.
Slow Motion.