Zwischenmeldung

Das schönste Silvester seit Jahrzehnten. Ist wohl dem Innenleben zu verdanken. Rechne morgen erneut mit einem Schleudertrauma. Leute klasse, Musik cool. Zwei Zigaretten vor, eine nach Mitternacht. Das Tanzen nimmt kein Ende. Der Start ins neue Jahr ist ne Wucht. So darf es weiter gehen.
Frohes Neues, an alle!!!!

Die Einladung

Eine Freundin lädt zum Geburtstag.
Darüber freue ich mich. Und ich möchte mir die Entscheidung offen halten, spontan entscheiden, ob ich Lust habe, auf eine Party zu gehen.
Das teile ich ihr auch so mit.
Darauf bekomme ich die Antwort, dass sie über meine Spontanität enttäuscht sei, weil wir uns eh so gut wie nicht mehr sähen.
Das stimmt. Wir sehen uns eher selten. Mal zwischendurch, beim Einkauf.
Es ist so, dass wir Luftlinie 250 Meter auseinander wohnen, ein, inzwischen, gänzlich unterschiedlicher Freundeskreis und unterschiedliche Interessen, lassen nicht viel Spielraum.
Und, zugegeben, war ich auch in den letzten Jahren wenig bemüht, daran etwas zu ändern. In den letzten Monaten sind auch meine Anrufe bei ihr immer mehr eingeschlafen.
Das ist der Teil, der von meiner Seite aus nicht bedient wird.

Sie sieht aber nicht, dass sie ihrerseits nicht versucht, daran etwas zu ändern. Denn die Distanz zwischen unseren Behausungen ist auch von ihr aus nicht größer, als umgekehrt. Das ist eine reine Feststellung. Ich wiege nicht auf, wer sich bei wem wie oft gemeldet hat. Bei dem Spiel gewinnt nämlich keiner.

Für mich ist es ein wenig so, als würden wir auf verschiedenen Kontinenten leben. Ich fühle mich trotz der Distanz, durch die oben angeführten Punkte, freundschaftlich verbunden, wenn wir uns auch immer weiter entfernen.

Allerdings sehe ich nicht, weshalb ich mich zu der Annahme einer Einladung verpflichtet fühlen muss, weil wir uns sonst fast nie sehen. Sicher, sie ist enttäuscht, weil sie etwas anderes erwartet hat.
Und ich ja nicht abgesagt.
An dem Umstand des öfter sehen könnte man ja etwas ändern, wenn uns so sehr daran gelegen wäre.

Jedoch ist es für mich Ok, so, wie es ist.

Ist mir nach feiern zumute, werde ich hingehen und wenn nicht, lasse ich es bleiben. Ich denke nicht, dass der Beweis, dass mir jemand wichtig ist, von der Zusage zu einer Party abhängt.

Ich möchte nur noch machen, wozu ich wirklich Lust habe. Wenigstens, so weit das möglich ist.

Anekdote vom Finalabend

Um 20 Uhr betrete ich die Schmitthalle in Duisdorf. Mit, wie kann es anders sein, Hunger. Ich steuere den Stand an, der mit Bon-Kasse deklariert ist, frage, wieviel einer kostet. 1€. Ich nehme direkt 10.
Ich pilgere zur Fressbude; bestelle zwei halbe Käse Brötchen und ein Wasser. Zum bezahlen reiche ich meine Bons rüber. Die wollen sie nicht annehmen. Man weist auf einen Eimer in dem sternförmige Chips liegen. Die seien das akzeptierte Zahlungsmittel.
Ich verweise auf den Typ, der mir die Bons doch verkauft hat; ein älteres Vereinsmitglied kommt dazu und klärt die Sache auf. Ich war am falschen Stand. Ich habe 10 Tombola Lose erstanden.
Ich tigere los, um mir diese Chips zu besorgen; die Lose behalte ich natürlich. Vielleicht gewinne ich ja was schönes.
Etwas später kommt Anita zu mir. Ich erzähle ihr von meinen Gewinnplänen.
Sie schaut mich an, beginnt laut zu lachen und meint:“Der erste Preis ist der WM Pokal da oben auf der Bühne. Das wäre zu lustig, wenn ausgerechnet Du (ihr wisst inzwischen, wie Fußball interessiert ich bin?) den Pott gewinnst. “
Jetzt muss ich auch lachen.
So weit kommt es dann aber doch nicht.
Meine 10 Lose gehen leer aus.
Macht nichts. Dafür hab ich eine Story, die ich hier erzählen kann. 😉

Antis vs Ultras Nachtrag

So so, Halbfinale.
Ein Viertel des Cycling Kurses hat gestern in der Schmitthalle eine lustige Party gefeiert, beim Rudelgucken.
Ich erinnere mich, 2006 bei einer solchen Veranstaltung, auch ohne Interesse an der Sache an sich, extrem viel Spaß gehabt zu haben.
Damals auch beim HF.
Wenn es darum geht, Spaß zu haben, bin ich dabei. Da ist mir auch Fußball als Anlass recht.
Der Zweck heiligt die Mittel. 😀