Abschied

„Triffst Du Buddha, töte ihn“ ; so heißt ein Buchtitel von Andreas Altmann.
Am Ende heißt es, dass man sich, hat er einem geholfen seinen Weg zu finden, symbolisch, von seinem mentalen Lehrer (Buddha) trennen soll (ihn töten); weil man, hat man seinen Weg erreicht, diesen alleine gehen muss.
Heute, vor zwei Wochen, ist mir das, Dich betreffend klar geworden. Tagsüber kam mir der Gedanke, dass es nun endlich an der Zeit sei, loszulassen.
Und nachts träumte ich dann von Deiner Mutter, die mir sagte, ich solle Dich „in Ruhe lassen“. Was für mich, übersetzt, das Gleiche heißt.
Dir habe ich erzählt, ich hätte ihre Worte vergessen. Das war, glaub ich, das erste Mal, dass ich Dir gegenüber unehrlich war.
Wir wissen natürlich beide, es war nicht wirklich Deine Mutter, sondern meine 98% Unterbewusstsein, die da zu mir gesprochen haben. Das mit dem Loslassen ist ein wenig schwer für mich; warst Du doch über ein Jahr lang so eine Art Leuchtfeuer. Es schmerzt ein wenig. Deshalb geht es etwas langsam voran.
Aber, es wird. Pass auf Dich auf!