Die Wende – hat leider als Entwurf den Einsatz verpennt

Sonnenwende. Der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres. Bergfest.
Schlagen wir morgen früh die Augen auf, bewegen wir uns Richtung Frühjahr, Richtung Licht.
Und für den guten Lu: Somit auch in Richtung Herbst und güldenes Oktoberlicht. 😉

Licht

Es sind die Quittungen sortiert,
dabei sehr nett telefoniert.
Gleich ist’s Auto repariert.
Kurz war das Telefonat,
doch lässt’s mich lächeln,
in der Tat.
Später treff‘ ich den Herrn Gemahl.
Beim Griechen, fein, zum Abendmahl.
Durch den Unfall nun geschafft,
was ich aufgeschoben hab.
Die Moral von der Geschicht?
Im Dunkeln bin ich selbst mein Licht. 🙂

Der Tag danach – entspannt

Glücklich.
Das beschreibt meinen Zustand in genau diesem Augenblick am besten.
Auf dem Weg von der Dialyse zum Kameha, darf ich erst das Licht der aufgehenden Sonne, im Nebel über den Wiesen der Rheinaue bestaunen, bevor mein Blick auf den Posttower fällt, auf den ich zufahre, und in dem sich die gleiche aufgehende Sonne golden spiegelt.
Weiter geht es über die Südbrücke, der Rhein dampft und über dem nebelverhangenen Siebengebirge steht  in Rot-Gold der aufgehende Stern.
Was für eine Stimmung! Atemberaubend.

Ich liebe diese frühen Morgenstunden im Spätsommer.
Dazu der Gedanke, dass jetzt entspanntere Tage an der Reihe sind.
Ja, ich bleibe dabei:
In diesem Augenblick passt alles. Ich bin glücklich.

Ich wünsche uns allen einen wundervollen Tag.

Licht

Heute Morgen fällt es mir das erste mal auf, in diesem Jahr: Das Licht hat begonnen sich zu wandeln. Geht die Sonne auf, und steht schon etwas höher, wirkt ihr Schein schon leicht golden.
Viele denken jetzt mit Grausen an den Herbst.
Ich freue mich total drauf. Mag daran liegen, dass ich ein Oktober Kind bin.
Wenn es auf Herbst zugeht, geht’s mir fast so wie im Frühjahr.
Ich werd kribbelig und fröhlich.

Wahrscheinlich gehöre ich auch zu den wenigen Menschen, die sich im Sommer schon mal eher depressiv fühlen, als im Herbst/Winter.
Und, die im Sommer zu- und im Winter abnehmen.

Aber ich bin ja auch in Wirklichkeit ein Zerberus 😀

Erleichtert

Ein tolles Gefühl, wenn man merkt, dass man mit seinen Freundinnen über die positiven Veränderungen spricht, die man bei sich selbst bemerkt. Dass man sich gegenseitig berichtet, in welchen Situationen man jetzt gefestigt ist. Dass das Probleme wälzen fast weg ist und dafür immer häufiger, wieder positive Erlebnisse den Alltag prägen.
Sei es, weil man selber wieder positiv durch’s Leben schreitet oder, weil man das Positive im Leben wieder sehen kann oder, weil dadurch, dass man wieder positiv ist, auch wieder das Positive in sein Leben lässt.
Das ist so erleichternd. Ich glaube, das versteht nur, der’s auch durchlebt hat.
An manchem Tag dachte ich wirklich: Das packst Du nicht. Wann siehst Du endlich Licht?
Vor allem dachte ich vor einiger Zeit ja schon, da durch zu sein. Um dann fest zu stellen: Denkste, das dicke Ende kommt erst noch.
Diese Erleichterung, die jetzt da ist, hat damals gefehlt.

So ein befreites Gefühl…

Und so tolle Freundinnen!

An alle drei Ladies, die Dame, Sue, Piwi: Wirklich, danke, dass Ihr mich gehalten habt, obwohl Ihr selber auf dem Zahnfleisch gingt. Das war wirklich ganz groß 🙂