Gar nicht so einfach

Laut meinem, noch nicht schriftlich festgehaltenen, Trainingsplan, ist heute ein langsamer Dauerlauf von 70 Minuten geplant.
Das heißt laufen bei 75% Puls.
Das ist gar nicht so einfach, denn alles in mir will schneller.
Ich diszipliniere mich, mit Blick auf den Insellauf.
Es funktioniert. Auch danken es mir meine Bänder, Sehnen und die Wadenmuskulatur, die allesamt noch schmerzen, von dem Lauf auf den Kreuzberg vorgestern.
Und während ich das hier niederschreibe, fällt mir ein, dass ich noch nicht angemeldet bin, für Grafenwerth.
Jetzt aber schnell!

Hier, mein Lauf ums Messdorfer Feld:
Silvia hat einen runtastischen Lauf über 6,25 km in 1h 06m absolviert

https://www.runtastic.com/sport-sessions/327639990

Langsam Fahrt aufnehmen

13.30h. Wunderbar, sonniges Wetter. Das Geschäft ist eher ruhig. Ich werde also nichts verpassen, wenn ich gleich Feierabend mache, um ein Läufchen zu wagen. Irgendwann will ich schließlich wieder in Form sein.
Flux die Dame von der Burg anrufen, fragen, ob sie mich begleitet. Jawoll, sie will.
Der letzte Auftrag geht zum Flughafen. Fein, vor dem Lauf noch ein wenig Geld eingefahren.
Wie der Blitz, bin ich umgezogen und hole die Dame ab. Auf geht’s, in die Waldau. Jetzt nicht überziehen. Wir laufen langsam. Mit Gehpausen. Mein Körper soll nach fast drei Wochen Ruhe, nicht gleich einen Schreck bekommen.
Es läuft so gut, dass ich noch einen Kilometer, an die eigentliche Runde, anhänge. Am Ende sind es 58 Minuten. Mein Puls ist zwar etwas höher, als vor dem Einbruch, aber so schnell wieder unten, dass ich nur staunen kann.
Ich bin sehr zufrieden, mit meinem Körper und meinem Geist.
Heute fühlt sich alles stimmig an. Hochgefühl. Sehr, sehr schön.