Körper und Geist

Endlich. Ich bin am Fitness angelangt.
Noch eineinhalb Stunden. Dann gibt’s genauso lange Indoor Cycling.
Alles geben. Das wird mir gut tun.
Die Sauna anschließend wird den wunden Geist beruhigen.
Schwitzen, schweigen, atmen, ruhen.

Das emotionale Auf und Ab, dazu der Druck im Kopf, den ich auch im Schwarzwald schon spürte, lässt einen Verdacht aufkeimen.
Es ist Zeit für den nächsten Aderlass.
Vielleicht darf an den Pillen geschraubt werden.
Immer schön achtsam sein, gelle
😉

Körper und Geist

Um 10 Uhr habe ich eine Zahnarzt Termin.
So nehme ich mir seit langem wieder Zeit zum Meditieren.
Vorher möchte ich noch ein paar Dehnübungen machen, die ich in einem „Laufbuch“ gefunden habe. Schon länger habe ich das Gefühl, dass viele meiner Schmerzen von mangelnder Muskelelastizität rühren.
Ich beginne mit Übungen zur Mobilisation. Dabei wird mir erst mal warm, was für die Dehnübungen von Vorteil ist, die gleich anschließen.
Es folgen noch drei Asanas (ich und Yoga, mal ganz was Neues).
Als ich mich zum Abschluss auf mein Meditationskissen setze, bin ich schön relaxt, so fällt es mir sehr leicht, ruhig zu sitzen und meinem Atem zu folgen.
Mein Körper fühlt sich toll an, frei von Blockaden. Draußen höre ich den Regen am Fenster und mein inneres Team hält tatsächlich mal für ein paar Minuten die Klappe.
HERRLICHE RUHE!
Später, beim Zahnarzt ist der Tausch zwei Amalgamfüllungen, gegen eine andere Variante, ohne Betäubung ein Klacks. Zwar bekomme ich mit, wenn er am Nerv langschrammt, doch ist das weniger schlimm, als mir eine Spritze, zur Betäubung setzen zu lassen.
Der Vorteil, ohne Betäubung zu bohren, kommt gleich nach dem Arztbesuch zum Tragen.
Ich hab einen Bärenhunger.
Nicht auszudenken, ich müsste wegen einer tauben Schnüss mit dem Essen warten. Bei ungestilltem Hunger kann ich ziemlich unausstehlich werden.
Doch, die Welt ist gerettet. Die neuen Füllungen werden, sofort, schmausend auf Tauglichkeit getestet. Hält. Gute Arbeit, Doc.