Korrektur

Es fällt mir schwer, mich zum Lernen zu motivieren, wenn keine Etappenziele vorhanden sind. Gäbe es Hausaufgaben zu erledigen, um den Kenntnisstand zu überprüfen oder Zwischenprüfungen wäre die Motivation kein Problem. Ebenso knicke ich beim Sprachen lernen ein. Das geht zwei Monate gut (bei Spanisch war es so), dann fährt der Sprachkurs ein Jahr in meiner Tasche mit spazieren und wartet darauf im Regal zu landen.
Hat jemand einen Tipp für mich, wie ich das verbessern kann? Dann, her damit!
Oder es gibt die andere Variante, wie jetzt am Wochenende, Wissen als Druckbetankung. Sofort für die Prüfung abrufen und danach (im Idealfall als Kursleiterin) praktisch umsetzen (und somit verankern).
Ich habe den Eindruck, es liegt an dem Gefühl, dass es nicht weitergeht, was am fehlenden Etappenziel liegt.
Es scheint mir ähnlich, wie ein Lauf am dunklen Rheinufer von der Kennedybrücke zum Langen Eugen. In der Dunkelheit sieht man nicht viel von der Bebauung, woran man sehen könnte, dass man wirklich voran kommt. Und das verdammte ehemalige Abgeordneten Hochhaus, mit dem lustigen Namen kommt einfach nicht näher, bis man fast davor steht.
Der Lauf (nur vier Kilometer) erscheint einem dadurch endlos und man ermüdet.
So ähnlich ist das Lernen ohne Etappenziel.