Flex Training

Wer im Hirn flexibel ist, findet eine Lösung.
Ich schrieb ja schon, dass ich in einer Pension untergebracht bin. Sie liegt an einer Hauptstraße, in Waldkirch. Den Ort habe ich noch nicht weiter erkundet. In Unteralpfen wäre mir da auch eher dran gelegen.
Außerdem wäre es in dort mit dem Training anders gewesen. Ich schreibe bewusst anders und nicht besser, denn:
Nach der morgendlichen Gymnastik springe ich in die Laufsachen, überzeugt eine Stelle zu finden, an der ich mein HIIT absolvieren kann. Nach zweihundert Metern kommt die letzte Lichtquelle.
Optimistisch laufe ich weiter. Ich bin mit einer ganz guten Nachsicht ausgestattet, doch wegen des Nebels dringt auch von Mond oder Sternen kein Licht zu mir.
Mit anderen Worten: Es ist dunkel, wie im Bärenarsch.
Die zweihundert Meter bis hierher ging es gut bergan.
Ok, Intervall mal anders. Dann eben Bergtraining.
Runtertraben, rauf laufen, runtertraben und so weiter. Das trainiert die Vorfuß- und die Wadenmuskulatur.
Dazu ist es gut für die Ausdauer, weil der Puls sich auch immer auf und ab bewegt. Das mache ich fünf mal.
Sprich: Ich bin zwei Kilometer Berg und Tal gelaufen, fühle mich gefordert und um die Sache abzurunden, gibt’s im Zimmer ein 5 Minuten Training.
30 Sekunden Belastung, 10 Sekunden verschnaufen. Liegestütz, Seitztütz, Squats, Ausfallschritt und Bauchcurls. Fertig.

Nach einer halben Stunde (inklusive Wechseldusche) bin ich bereit für den Tag.

Man bedenke, ich werde heute viel sitzen, denken und schreiben. Es schadet nicht, schon ein wenig Bewegung in Körper und Hirn zu bringen.

Kurz und knackig

So, wie ich. 😀
Die Rede ist von meinem Waldlauf.
Gerade dem Auto entstiegen, stürme ich los. Keine Ahnung was mich gestochen hat, aber mir ist nach rennen zumute; ich verspüre nicht die geringste Lust, das Tempo zu drosseln.
94-96% Puls. Wettkampf Tempo.
Nach einer Weile kommt mir die Idee, eine Intervall Einheit daraus zu machen. Am Ende laufe ich 27 Minuten, mit drei Intervallen Wettkampf Tempo und drei kurzen Gehpausen, in denen ich den Puls auf 70% abfallen lasse.

Auf dem Heimweg geht’s noch beim Bäcker vorbei, einen Café au lait inhalieren und weiter zum freundlichen Gemüsehändler, den Kohlkopf für Arabella’s Schmorkraut besorgen.

Intervall

Nachdem ich mich 10 Minuten eingelaufen habe, weiß ich erst nicht so recht, welche Strecke ich im Wald laufen will.
Dann entscheide ich mich doch für die Runde im den Annaberger Hof und diese dann im Intervall zu laufen.
Das geht super! Ich bin begeistert.
Nachdem ich das eine halbe Stunde (ohne Gehpausen !) absolviert habe, hänge ich noch 20 Minuten langsamen Dauerlauf dran.
Am Ende fühle ich mich erstaunlich gut.
So ist es schon ganz gut. Aber bestimmt geht’s noch besser.
Wer schauen möchte:
https://www.runtastic.com/sport-sessions/216589751