Befindlichkeiten – das letzte Drittel

Der Cycling-Kurs bei Czilla läuft gut. Ich habe ganz zu Anfang kurz ein paar Extrasystolen, doch ich beachte sie nicht weiter. Sonst ist mit dem Puls alles bestens.
Es gibt Intervall-Training. Ich überziehe nicht und die Sauna lasse ich heute auch ausfallen. Scheint, als hätte ich gestern einfach einen weniger guten Tag gehabt. Jetzt ist’s wieder gut.
Auch mental alles wieder grün. Es kommt in Welten und so geht es auch wieder.

Intervall-Training

Zurück am Rhein. Jetzt um zu trainieren. Intervall ist angesagt. Angenehm an dieser Art des Lauftrainings: Es wird einem die Zeit nicht so lang. Die Strecke zwischen Rheinaue und Kennedybrücke lege ich, gefühlt, in fünf Minuten zurück.
Und, ich laufe mit Kindheitserinnerungen. In der Altstadt aufgewachsen, gab es, bis zum zehnten Lebensjahr, kaum einen Tag, an dem ich nicht am Rhein war.
Die Geräusche der Flussströmung und der Binnenschiffe haben eine beruhigende Wirkung.
Wie früher. 🙂

Körpergefühl

Das Training heute läuft locker ab.
Ich gebe mir eine halbe Stunde Intervall Training, auf dem Laufband; was, entgegen meiner Befürchtung, richtig Spaß macht. Daran zu merken, dass Die halbe Stunde ruck-zuck vorbei ist.
Dann, zwei Runden Krafttraining, im Milon Zirkel.
Danach gibt’s, zur Belohnung, einen Hammer Aufguss in der finnischen Sauna.
Ich fühle mich richtig gut.
Was mir auffällt: Heute fühle ich, seit zwei Wochen, meinen Körper wieder bewusst.
Die Muskeln, den Schweiß.
Seltsam, dass mir das Abhanden kommen, meines Körpergefühls, nicht aufgefallen war.
So kann es gehen.