Leben

Nach all den Bekümmerlichkeiten der letzten Tage und nach erlangen einer großen Erkenntnis, ist mir mal nach Freude. Erst werde ich zur Morgengymnastik schreiten. Dann bis Mittag arbeiten (mal sehen, was dabei herum kommt).
Am Nachmittag ist es endlich so weit:
14.45 Uhr Ankunft am einsamen Berg, um mit Bilbo, den Zwergen und den Menschen vom See gegen einen Drachen zu kämpfen. Von den garstigen Orksen ganz zu schweigen. Ich freu mich, wie ein Kind.
Die Sporttasche wird mich begleiten, wartet schon im Flur darauf, eingepackt zu werden. Nach dem Kino zum Cycling Kurs antreten. Am Samstag ist Marathon und heute die letzte Möglichkeit für’s Training.
Ich hatte dann drei Tage Training in Folge, somit ist die dreitägige Erholung passend, vor Antritt der vier Stunden.
Nach dem Training, Freude auf eine Vorjahresende-Keks-Session und Tee mit der Dame von der Burg. Da die Schwierigkeiten schlechter Befindlichkeiten aus dem Weg geräumt sind, können wir uns ganz dem Genuss hingeben. Jawoll.
Hach, ich muss es einfach hinschreiben: Ich bin verdammt weit gegangen dieses Jahr. Habe gut an mir gearbeitet. Bin mir nicht ausgewichen. Ich bin gut.

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Tolkien

Nach Kinderbuch und vollem Bauch, ein Hobbit Film,
so ist es brauch.
Eins und Zwei ist angeseh’n,
nun können wir ins Kino gehen.
Schau’n uns dort den Dritten an.
Mal sehen, ob der auch was kann.

Der Dienstag vor Silvester wird es werden. Der Kater schleicht um mich herum, der Herr Gemahl wartet im Gemach. Dorthin werd ich mich nun verzieh’n. Um viere heißt es dann: Aufsteh’n

Tolkien

Es ist soweit. Endlich. Der dritte Teil des Hobbit wird bald anlaufen. Zwei Dinge, die mich stören, eher drei: Man ist gezwungen, den Film dreidimensional zu schauen, lieber wäre mir die klassische Variante, doch diese läuft zu unmöglichen Zeiten, wenn überhaupt. Und der liebe Logolas kann sein älter werden auch mit Tonnen von Make up nicht verbergen (ich seh’s nach). Kein Wunder, zählte er doch zur Zeit der Herr der Ringe Trilogie erst neunzehn Lenze. Da war der Bartwuchs noch nicht so ausgebildet. Inzwischen ist das Gesicht nicht mehr so fee-ligran. In den Nahaufnahmen erkennt man, die Haut ist nicht von Porzellan. Vorbei die Zeiten, da er noch ein zartes Wesen war.
Wie gesagt, ich bin gnädig und werde es übersehen, wie auch die Tünche im Gesicht.
Doch der Irrsinn hält Einzug: In einer großen Drogeriemarkt Kette will ich eine Zahnbürste kaufen. Was sehe ich? Eine Blisterkarte, zwei Zahnbürsten enthaltend, der Blister mit dem Cover des Hobbit versehen. Enthalten: Zwei Zahnbürsten für den Spottpreis von 5.98€! Zum Vergleich, daneben hängt das gleiche Modell für 2.98€, allerdings sind die Zahnbürsten, wie es sich für eine züchtige Zahnbürste gehört in dezentes Weiß gekleidet und nicht, wie die Elbenbürsten, in Schwarz und Gold.
Ob ich mich trotzdem freue? Fließt der Rhein ins Meer? 😉