Sofa

Ich habe ein Sofa. Mit Schlaf Funktion. Erstanden hab ich es beim Nordmann. Abgeholt und aufgebaut, gemeinsam mit dem Herrn Gemahl. Soll man gar nicht meinen, was es an einem simplen Sofa alles zu schrauben gibt. Da bin ich schon glücklich, dass der Technik versierte Herr Gatte da ist, um zu helfen.
Zweieinhalb Stunden schrauben wir, bis das Ding endlich komplett ist. Schön ist es. Und man sitzt gut.
Ein Hoch auf den Herrn Gemahl. Ein Hoch auf uns. Weil wir schaffen, wovon 99% aller Freunde und Bekannten behaupteten, es sei unmöglich: Wir sind Freunde.
Lässt Euch sagen Leute: Auf die innere Haltung kommt es an.

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Alles Abenteuer

Die Betreiberin des B&B verabschiedet mich, wie eine alte Freundin: Mit einer Umarmung. Das ist Zucker!
Alle helfen. Das ist cool. Busfahrer und Mitreisende, die mir die fast fünfzehn Kilo schleppen; Guides, sprich, Menschen, die mich zur Luas (die Tram/ Straßenbahn) geleiten, damit ich den Weg finde; der lesende Opa, der am Bahnhof ein Auge auf meinen Rucksack hat, während ich mein Sandwich kaufe.
Alles innerhalb von drei Stunden.
Jetzt schaukelt der Zug mich, Achtung Klischee(!), durch grünes, von Schafen bevölkertes Land.
Will ich überhaupt ein Rückflug Ticket?
Wenn das so bleibt, muss ich da noch schwer drüber nachdenken 🙂