Herbst

Heute, früh am Morgen, taucht die Sonne meine Stadt noch in pures Gold.
Die Rheinpromenade, Gevatter Rhein, die Brücken, sogar die in die Jahre gekommene, sonst etwas angegammelte Oper erstrahlt in einem besonderen Glanz, während von Süden, über das Siebengebirge, die dunklen Vorboten des Herbstes Einzug halten.
Tiefes, bleiernes Grau schiebt sich den Rhein hinunter. Die Gegensätze geben der Stimmung etwas Surreales.
Gegen Mittag, noch verhalten, der erste Regen. Wind kommt auf, es tanzen die Blätter, jetzt in größerer Farbenpracht, auf ihrem Weg zur letzten Ruhe.
Nachmittag.
Sturm. Geballte Kraft.
Der Himmel öffnet seine Schleusen. Es gibt kein Halten mehr.
Und mittendrin, in einem Taxi, mitten in der Stadt, sitzt ein, kleines, goldenes Herz, das lacht.
Ich wünsche allen eine gute Nacht.
Träumt was Schönes :-*