Der Tag danach – entspannt

Glücklich.
Das beschreibt meinen Zustand in genau diesem Augenblick am besten.
Auf dem Weg von der Dialyse zum Kameha, darf ich erst das Licht der aufgehenden Sonne, im Nebel über den Wiesen der Rheinaue bestaunen, bevor mein Blick auf den Posttower fällt, auf den ich zufahre, und in dem sich die gleiche aufgehende Sonne golden spiegelt.
Weiter geht es über die Südbrücke, der Rhein dampft und über dem nebelverhangenen Siebengebirge steht  in Rot-Gold der aufgehende Stern.
Was für eine Stimmung! Atemberaubend.

Ich liebe diese frühen Morgenstunden im Spätsommer.
Dazu der Gedanke, dass jetzt entspanntere Tage an der Reihe sind.
Ja, ich bleibe dabei:
In diesem Augenblick passt alles. Ich bin glücklich.

Ich wünsche uns allen einen wundervollen Tag.

Was denkt es denn jetzt wieder?

Ja, so sitze ich manchmal da, lausche und stelle mir diese Frage.
Es ist interessant, sich selbst zu ertappen, bei Gedanken, die einen früher runterziehen konnten. Manchmal dauert es etwas.
Dann merke ich, was da abläuft. Es ist ja nur ein Teil von mir, der so denkt. Und meistens passiert es, dass ich anfange zu lächeln, gegenlenke und mir sage: „Netter Versuch.“
Ich schelte mich nicht dafür. Bin eher nachsichtig, mit diesem Teil von mir.
Natürlich habe ich auch schlechte Tage, an denen das nicht so gelingen will. Aber die gehen vorbei. Ich weiß dann, dass der nächste wieder ein guter Tag wird.
Ein Tag mit Keksen und Tee zum Beispiel.
Gruß in die Schweiz!!!

Blumen oder Unkraut

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Und, was pflanzt Ihr heute so?
Bei mir blüht es kunterbunt. Denn ich bin voll Glück, Liebe und Freude.
Und genau mit diesen Gedanken bin ich heute bei Euch.
Möchte Euch ein wenig anstecken damit.
Lasst es Euch gut gehen und die Sonne in Eure Herzen blinzeln.
Einen tollen Tag für Euch :-*
Außerdem einen guten Flug für die Dame und alle, die sich sonst noch in die Lüfte erheben.

Nicht alles gut, aber vieles besser

In dieser Nacht bin ich schmerzfrei, was mich wie eine Tote schlafen lässt.
Außerdem kommt mir heute morgen in den Sinn, dass so eine Depression auch was Gutes hat.
Ohne sie, hätte ich wohl nie den Gang zur Therapie angetreten. Durch die bin ich wahrlich über mich hinaus gewachsen.
Ich weiß jetzt glückliche Zeiten viel besser zu schätzen und kann sie viel bewusster genießen.
Ich lebe mehr im hier und jetzt, um diese Moment voll auszukosten; weiß ich doch, dass sie nicht für immer währen, man sie nicht einfrieren kann.

Wie, um mich daran zu erinnern, meldet sich der Reifendrucksensor.
Da steckt ein Nagel in meinen neuen Pneus.
Kurz frage ich mich: Versteht man das unter „nagelneu“?
Ich versuche mich zu ärgern, das funktioniert aber nicht.
Auf in die Werkstatt, auf dem Planeten Vulkan können sie den reparieren. Durch vulkaniesieren 😀

Leben in der Fülle…

ist wunderbar. Warm;fröhlich; das Gefühl tiefer Freundschaft und Zuneigung, sich selbst und anderen gegenüber, ohne dass der Blick verstellt ist.
Hatte ich gedacht, es ginge nicht mehr besser, als ich in den letzten Monaten schrieb, es ginge mir gut, weil dies und jenes aufgearbeitet ist, sage ich heute: Ich hatte ja keine Ahnung!
Aber ich kann schreiben, schreiben und doch fehlen mir die Worte für das, was Fülle ist. Wie sie sich anfühlt. Und bestimmt ist es bei jedem anders.
Es ist so machtvoll, dass es mich Sonntag hat bersten lassen. So stark, dass ich vor Glück und Erleichterung überlief; weinte und gleichzeitig lachte.
Und das alles, ohne, dass sich außen etwas geändert hätte. Einfach durch Klärung.
Das fühlt sich so gut an!
Ich genieße das jetzt mal und bade darin.
Euch allen einen sonnigen und fröhlichen Tag!
Seid lieb zu Euch selbst; und zu anderen.