Mittendrin im Leben

Ich sitze hier, an meinem Küchentisch, neben mir der Ordner, mit einem Teil meines neuen Lebens, dass ich gerade beginne zu kreieren. Ich fühle mich so voll Energie!
Natürlich möchte ich, dass alles schon erledigt wäre. Das lernen, dass schuften, das vor mir liegt, weil ich sofort alles umsetzen will, das in meinem Kopf ist.
Schuften mag für manche eine negative Belegung haben. Ich finde es positiv. Es klingt nach etwas schaffen.

Gestern war das erste Modul für den Trainerschein dran. Physiologie. Es war wahnsinnig interessant. Manches wusste ich, über manches habe ich gestaunt. Und ich habe einen Riesen Spaß am Lernen. Muskelzellen, Nervenzellen, Wie sie funktionieren, Fettverbrennung… Und so weiter, und so fort.
Dabei ging mir auf, dass all das mich schon im Biologieunterricht in seinen Bann gezogen hatte. Zwischendurch habe ich ja mal am Unterricht teilgenommen, wenn auch nicht kontinuierlich.

Bei der Taxi Zentrale gibt es keinen Bedarf an Personal. Ich hatte vorgesprochen.
Und wisst Ihr was? Es juckt mich nicht.
Witzig, die Aussage, wenn im Sommer 2015 Bedarf bestünde, wolle man sich melden.
Lieber Exchef. Denkst Du tatsächlich, dann wäre ich noch verfügbar? Bis dahin habe ich mich ja schon um Milchstraßen weiter entwickelt! Wer sagt denn, dass ich dann noch Zeit und LUST habe, mich in die Dienste der Taxi Zentrale zu begeben, hä?

Sei’s drum. Ich habe eine Idee. Seit gestern nimmt sie Formen an. Noch etwas unscharf. Doch sie ist da. Und sie geht nicht mehr weg.
Der Same ist gepflanzt. Ich werde ihn hegen und pflegen, bis er mein persönlicher, gigantischer Lebensbaum ist.

So. Ich geh jetzt zum Sport. Bis später!

Pläne sind zum ändern da

Ursprünglich hatte ich eine große Reinfeierparty anlässlich meines Geburtstags geplant.
Es stellt sich aber heraus, während ich die Einladungen verteile, dass ein Großteil der Menschen, die ich ebenfalls gerne dabei gehabt hätte, nicht im Lande bzw anders verplant sind.
Somit macht der geplante Rahmen keinen Sinn mehr.
Schade.
Doch, ich wäre ja nicht ich, hätte ich mir nicht was Neues überlegt.

Das Verteilen der Einladungen zur Riesenparty stelle ich kurzerhand ein, und dünne die geladenen Gäste meinerseits weiter aus.
Mit anderen Worten, der geplante Rahmen wird noch kleiner geschrumpft, als er drohte zu werden, und einige Gäste werden wieder ausgeladen.

Jetzt sind nur noch die Leute geladen, mit denen ich auch sonst das restliche Jahr, ab und an, zu campen, grillen und feiern pflege.
Es gibt nur einen Salat und viel Fleisch, ausreichend Flensburger für die Männer (ich frage mich gerade, ob jetzt überhaupt noch eine Frau, außer mir da sein wird…), ein, zwei Flaschen Wein, Wasser und Feuer (nein, kein Feuerwasser!).
Wenn sie meiner Einladung folgen, werden tatsächlich noch zwei Damen erscheinen, vielleicht sogar drei (wenn die Waagegeborene aus dem Hunsrück anreist).

Ich möchte betonen, dass ich damit denen, die gekommen wären, wäre es bei der ursprünglichen Planung geblieben, keineswegs meine Wertschätzung abspreche.
Doch ohne die Menschen, die abgesagt haben, z. B. die Dame, meinen Schwager nebst Familie und einige andere, ist es nicht mehr das, was mir vorschwebte.
Und auf eine lauwarme Party, weil zu großer Rahmen, mit zu wenig Leuten, habe ich nur wenig Lust.
Jetzt wird es eher gemütlich und trotzdem ein klein wenig bombastisch (schön paradox, gelle?) und ich kann mich wieder drauf freuen.
Party ist, was Du draus machst.

Und es ist ja immer noch mein Geburtstag.