Da sitzt die Prinzessin

Ja, so darf man mich nennen, wenn’s mit Herzlichkeit gesprochen wird.
Und genau so wird es vorgebracht, von der Kriegerin, bevor sie sich verabschiedet.
Nach dem knackigen Cycling Kurs, heute bei Nicole, und der Sauna, genieße ich an der Theke meinen Cappuccino.
Ich bin sehr zufrieden. Denn: Die Schwächen der letzten Wochen sind vergangen.
Nach der Schreibwerkstatt, hatte ich das Pech, durch die vorübergehende Überfunktion, dreieinhalb Wochen meine Tage zu haben.
Das war nicht nur nervig, sondern führte auf Dauer zu einem unausgeglichenen Eisenhaushalt. Ein Minimum an Widerstand am Cycling Bike reichte um mich japsen und die Muskeln brennen zu lassen.
Wohl auch ein Grund, für den ständigen Drang essen zu müssen.
Die letzten zwei Wochen habe ich gegen gesteuert:
Rotbäckchen, angereichert mit Eisen(wie in Kindertagen) und reichlich Fleisch auf dem Speiseplan.
Jetzt habe ich mehr auf den Rippen.
Der heutige Tag war der beste seit Monaten.
Ich musste so viel Widerstand reindrehen, dass ich die Kurbel kaum bewegt bekam, damit ich in den 80%igen Pulsbereich kam. Wahnsinn!
Ich bin so froh.
Mit dem Fitnesslevel werde ich auch die zusätzlichen Kilos wieder los.
Blutverlust, wenn auch gering, über Wochen, nicht zu unterschätzen.

Mein Körper, das kleine Wunder

Im „Stahlwerk“:
Erst mal gönne ich mir ein Krafttraining für den Oberkörper. Die Beine lasse ich aus, schließlich haben die später noch zu arbeiten.
Beim Cycling bin ich überrascht. Die Beinmuskulatur, tagsüber noch müde, arbeitet richtig gut.
Das freut mich sehr.
Danach geht’s in die Sauna. Ich überlege kurz, ob ich für die Blase am Daumen ein Pflaster brauche, entscheide mich dagegen und stelle fest, sie schmerzt nicht.
Also, alles in Ordnung.
Jetzt noch einen Schub Vitamin D in Form von künstlicher Sonne.
Fertig ist das Programm für heute.
Morgen Session mit Dame.

Ich bin fit, das Leben ist schön.

Erzwungene Pause

Wegen der Meniskusgeschichte, hatte ich ja bis Montag jeglichen Sport unterlassen. Stattdessen habe ich dann entrümpelt, was einer sportlichen Herausforderung auch nicht unähnlich war, habe ich doch zwei Etagen, plus den Keller, per Treppe zu erlaufen.

Auf jeden Fall hat die Zwangspause meiner Physis sehr gut getan. Vor dem Cycling habe ich heute erst noch eine Runde Krafttraining eingelegt.
Das macht sich ebenfalls bemerkbar. Ich hatte es viel zu lange vernachlässigt. Die Muskulatur war nicht mehr ganz so kräftig.

Glücklicherweise geht das mit dem Muskelaufbau bei mir recht schnell. Man könnte auch sagen, ich bin ein kleines Kraftpaket.

Das Cycling lief heute fantastisch. Ich bin im Schnitt einen Puls von 88% gefahren. Das ist für mich hervorragend. Und dank der kräftigeren Muskulatur, hatte ich auch endlich wieder eine 1A Körperspannung.

Ich fühle mich einfach toll.
Seelisch und körperlich rundum prima.

So darf es von mir aus bleiben. Ich genieße das sehr.

Wach

Und wie! Obwohl die Nacht eher unruhig war.
Zu schwül, schwitzen, am Nachmittag zu viel geschlafen.
Trotzdem fühle ich mich fit. Sehr gut. Und mein Wunsch, nach einem nassen Wald, wurde auch erfüllt.
Jetzt schnell die Patienten chauffieren, dann ab in den Wald. Ich hab mir kein Ziel gesetzt, wie lange der Lauf wird. Ich mach einfach mal und schaue, was dabei raus kommt.

Große Brückenrunde

Eigentlich habe ich heute gar keinen Lauf geplant. Als die Dame von der Burg anfragt, ob ich geplant habe zu laufen, entscheide ich mich kurzfristig um.
Eine gute Entscheidung.
Während ich mich auf den Weg zur Dame mache, wanke ich noch zwischen kleiner und großer Brückenrunde (10 oder 15 Kilometer). Auf dem Weg zum Post Tower fällt die Wahl auf die Große.
Direkt zu Anfang verweigert der Sender meiner Puls Uhr den Dienst. Verräter!
Dann muss es eben ohne gehen. Das hat zur Folge, dass ich zwar langsamer als sonst, jedoch auch wesentlich gleichmäßiger laufe. Nordbrücke; die erste Puls Messung, ganz oldschool, mit Schläge zählen und Uhr ergibt 135 Schläge. Das ist richtig gut.
Weiter geht es, jetzt auf der Beueler Seite. Kurz vor Ende, bevor es über die Südbrücke wieder auf die andere Seite geht, noch mal Puls messen; stabil, immer noch 135 Schläge. Jetzt bin ich richtig zufrieden.
Am Auto angekommen sind 2:12 Stunden rum. Mir reicht das. Für mich habe ich beschlossen, das ich mich beim Halbmarathon von der Zeit nicht knechten lassen werde. Zielschluss ist nach 3 Stunden. Wenn ich die brauchen sollte, ist das eben so.
Ich fühle mich nach dem Lauf heute immer noch frisch. Habe sogar das Gefühl, ich könnte noch weiter laufen. Also hab ich wohl, endlich, alles richtig gemacht.