Lächeln

Na, Silvia. Was tust Du?
Sitzen und lächeln. Weil ich glücklich bin.

Ich freu mich auf Donnerstag.
Auf die Fahrt, weil ich in die Richtung noch nie so weit gefahren bin.
Die Schreibwerkstatt. Ich bin neugierig auf die Leute; unter anderem Christian Wiesner, mit dem ich schon hier geschrieben habe(hallo Christian!).
Darauf, Neues zu lernen und, ganz bestimmt, Altes wieder auszugraben (wie lange habe ich mich nicht um Rechtschreibung und Grammatik gekümmert?).
Ich würde lügen, würde ich behaupten, nicht neugierig auf Andras Altmann zu sein.
Es wird gut werden. Da bin ich sicher.

Und ich freue mich darauf, von meinen Erfahrungen zu berichten, weil es nichts schöneres gibt, als einem interessieren Menschen etwas zu erzählen.

So, nun muss ich noch ein wenig vorbereiten.

Process Completed

Ich fasse es kaum. Ich bin fertig. Das Haus ist entrümpelt; bis unter das Dach.
Und, bis auf ein wenig, habe ich das alles alleine vollbracht.
Hier ist es so sauber und aufgeräumt, wie lange nicht.
Und, was ich hoffte ist eingetreten: Ich fühle mich wieder zu Hause.

Am Abend sind wir noch eingeladen; die Harmonie, von hier wird übrigens auch das Rockpalast Musikfestival übertragen, feiert 20jähriges Bestehen.
Es spielen zwei Bands, von denen wir nichts mit bekommen, da wir uns im Biergarten angeregt mit Freunden unterhalten, welche heute von der Insel Amrum zurückgekehrt sind.
Sowohl die beiden, wie auch ich sind, ziemlich platt.
Die zwei von der Fahrt und ich vom Klar Schiff machen.

Der Herr Gemahl fügt sich, als ich nach Hause will, auch ohne die Musik gehört zu haben.
Jetzt sitze ich an meinem aufgeräumten Schreibtisch, in einem aufgeräumten Büro, welches sich in einem komplett aufgeräumten Haus befindet und fühle mich selbst auch ziemlich aufgeräumt.

Alles richtig gemacht.

Habt noch einen schönen Abend und eine feine Nacht. Ich werde nun ruhen.

Gut’s Nächtle!

Und nun?

Es ist alles organisiert, alles gepackt, diverse Nachrichten an verschiedene Leute verschickt, Geschenke bei wieder anderen Leuten vorbei gebracht und heimlich an die Tür gehängt, neue Sandalen gekauft (nachdem die anderen leider, leider gestern das Zeitliche gesegnet haben), Katzenfutter gekauft, geduscht, mehrfach gefrühstückt…
Alles erledigt.
Jetzt sitze ich hier und warte darauf, endlich los zu dürfen.
Und tippe mit den Füßen.
Da ist sie wieder: Schwester Ungeduld.