Familie

Vielleicht war der Streit mit der Freundin nötig.
Um ins Bewusstsein zu rufen, was noch wichtig ist.
Heute Morgen dem Herrn Gemahl meine Ängste geschildert.
Das hat ihm gut getan und mir auch.
Ich darf teilen, er teilhaben.
In der Richtung lief es in letzter Zeit nicht so geschmeidig. Ich hatte ihn außen vor gelassen. Das verunsichert.
Der Kindergeburtstag heute (ich hatte erst keine Lust, Familie kann ich immer noch nicht so gut) war besonders.
Ich fühlte mich aufgehoben. Zugehörig. Das kommt selten vor (was an mir liegt) und mag unter anderem an der Zweijährigen Kröte gelegen haben, die Geburtstag hatte.

Um halb zehn wird sie wieder wach, nachdem sie um sieben ins Bett gegangen war (total übermüdet). Wir holen sie zurück ins Wohnzimmer.
Sie lümmelt zwischen ihrer Mom und mir auf der Couch, in eine Decke gewickelt. Verschlafene blaue Augen.
Daddy Punk spielt Gitarre.
Ich schau zu der Kleinen rüber und sehe, sie beobachtet mich. Lächelt. Das hat was.
Harmonie. Ziemlich heftig. Ungewohntes Gefühl.
Später singen wir zur Klampfe die Toten Hosen.
Und lachen, ob der Zukunft der kleinen Kröte im Kindergarten, die dann textsicher sein wird. Tote Hosen und Rammstein.
Kleine Punk Kröte. 🙂

Weihnachtsgrillen

Zum zweiten Feiertag sind Freunde und der Party taugliche Teil der Familie zum Grillen geladen.
Es ist gemütlich und sehr lustig.
Außerdem stellt sich heraus, mein Schwager beherrscht das mit dem Jonglieren richtig gut. Er stellt in Aussicht, mir noch ein paar Figuren zu zeigen, wenn ich es erst mal kann.
Das spornt natürlich an.
Ich sehe uns schon, wie wir uns gegenseitig laufende Motorsägen zuwerfen. 😀