Bestattung

Erinnerungen.
Gestern Abend lese ich darüber. Danach webe ich meine eigenen in ein Gedicht, das ich zuerst auch poste. Weil es eine Erklärung darstellt zu einem anderen Gedicht.
Dann, ich sitze, kommentiere andere Posts, spüre ich, dass ich das nicht will. Es soll nicht öffentlich sein. Ich finde sechzehn Zuhörer bei der Schreibwerkstatt sind öffentlich genug gewesen. Diese Menschen durften fragen stellen, ich antwortete. An diesem Nachmittag im Schwarzwald war das Ok. Informationen für den Kontext. So sah ich es.
Und, es war ein Abschluss.
Diese Geschichte wird in keinem Gedicht, in keiner Kurzgeschichte und in keinem Buch von mir mehr auftauchen, sollte ich denn eines schreiben. Ich habe sie auf die Reise geschickt. Als Papierboot einen Fluss hinunter. Ich habe so großen Abstand dazu, als sei es einem anderen Menschen passiert. So darf es bleiben.
In meinem Lebensbaum sind inzwischen einige Jahresringe dazu gekommen, die sich sanft und doch fest um die alten Wunden schmiegen. Sie gut verschlossen, ja sogar geheilt haben.
Es ist gut.

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Vernunft

Ich habe sie walten lassen. Der Cycling Kurs heute ist abgesagt. Ich werde jetzt meine Gerätschaften laden, um mir nach dem Bad, das ich gleich nehmen werde, mit einem Dictionary einen Text über die Seelenfrage der Erinnerung zu genehmigen. Ja, ich brauche ein Wörterbuch, oder besser die Linguee App, damit ich alles richtig verstehe (hoffentlich), da der Text in Englisch verfasst ist. Das kann dauern. Macht aber nix. Danach habe ich wieder was gelernt. Damit „quäle“ ich mich gerne.