Ordnung schaffen, Ordnung halten

Melcoupar hat ihren Finger in die Wunde gelegt. Autsch!
Alte Muster, diese kleinen, lästigen Plagegeister. Trotz einer positiven Grundstimmung ist da ein Hauch von Unzufriedenheit, die letzte Zeit.
Und ja, es liegt an eben diesen Plagegeistern.
Ihr wisst von meiner Entrümpelungsaktion, ich hatte Euch ja auf dem neuesten Stand gehalten.
Jetzt hat sie sich nach und nach wieder eingeschlichen. Eine gewisse Unordnung…
Der Küchentisch, mein Schreibtisch, meine Rechnungen etc. Verdammte Hacke!  Mit Scheuklappen ausgestattet, durch das Haus gehend.
Mit Scheuklappen ausgestattet und trotzdem sehend, jedoch ignorierend.
Ignorieren will nicht recht gelingen. Denn so mag ich es nicht und doch, wie im Treibsand steckend, bewege ich mich nicht, um es zu ändern.
Was hält mich fest, was bindet mich? Feststecken…. Blockaden beginnen im Kopf gibt die kluge Nandalya zu bedenken. Was blockiert, bremst meine Energie?
Was?

Stecker gezogen

Erinnert Ihr Euch? Startblock. Jetzt ist wohl vorübergehend der Stecker raus. Nein, ich bin nicht niedergeschlagen oder so. Ich habe einfach zu wenig geschlafen.
Um kurz nach 00.00 Uhr ins Bett und um 4 Uhr wieder raus… Aber, das habe ich ja selbst zu verantworten. Jedenfalls macht mein, mit leckeren Pellkartoffeln, gefüllter Bauch es nicht besser.
KK, besser bekannt als Kartoffelkoma, das wiederum ist die Schwester vom Suppenkoma. Ihr merkt schon: Ich schreibe im Fieber.
Ich könnte kurz nach Hause fahren und mit dem Kater im Arm ein Stündchen Augenpflege betreiben.
Genau so mach ich es.
Danach noch ein Stück Geld verdienen, um danach ins Muskelstahlwerk zu pilgern.
Guter Plan.

Es rauscht

In meinen Adern.

Eben habe ich die Teilnahmebestätigung von Andreas Altmann bekommen. Ich freue mir ein Loch in den Bauch.
Ich bin auf die Hausaufgaben gespannt. Wenn ich ihn richtig einschätze, wird er uns Teilnehmer nicht schonen. Wäre es anders, wäre ich beleidigt.

Außerdem habe ich soeben die Rechnung und die Daten für die Ausbildung zur Indoor Cycling Trainerin erhalten.

Viele neue Erfahrungen für mich. Hurra!

Jetzt ist es wieder da, das sirren in den Nervenbahnen.

Und ich höre noch die Dame, wie sie mich warnt, ich solle jetzt nur kein Adrenalin-Junkie werden.

Ich versuch’s Lady, ich versuch’s.

LEBEN!!!!!!

Brennstoff

Heute ist nichts mit getreidefrei.
Im Training gestern habe ich mich fast ausschließlich im Kohlenhydratbereich aufgehalten, mit meinem hohen Puls. Dazu habe ich letzte Nacht wieder eher bescheiden geschlafen.
Der Körper verlangt nach Energie. Ich habe einen wahnsinnigen Heißhunger auf gebratenen Reis mit knuspriger Ente.
Nachdem ich das verdrückt habe, fahre ich zur Massage. Satt und faul liege ich auf der Liege, während Martin sich um das Wohl meines Rücken kümmert.
Doch war das scheinbar noch nicht Energie genug. Ein Baiser und zwei frische Feigen müssen auch noch hinterher.
Jetzt sitze ich in meinem Taxi und bin richtig müde. Und tiefenentspannt.
Es wird noch dauern, bis ich hier dran bin.
Ich denke, ich gönne mir auch noch etwas „Augenpflege“.