Jahrestag

Drei Jahre gibt es nun den Tuepflischiesser.
Danke, an alle, die mit lesen. Es hat sich vieles bewegt, in dieser Zeit; in mir und um mich herum.
Dieser Glückwunsch von WordPress erwischt mich, in einem Augenblick, der zum heulen ist. Ich stelle heute fest, dass mein Selbstwertkonto leider immer noch im Keller steht. ABER: Ist man in der Talsole angekommen, gibt es ja nur noch eine Richtung: Aufwärts.
Und was mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert, ist die Tatsache, dass ich tief in mir fühle: Ich bin eine Naturgewalt. Es gibt den Impuls des wieder Aufstehens. Die letzten drei Tage war ich morgens laufen. Morgen bin ich für’s Cycling angemeldet. Ja, es ist eine Herausforderung, den schwerer gewordenen Leib sportlich zu bewegen. Doch ist es erfreulich, dass der selbige scheinbar nicht vergessen hat, was er die letzten Jahre geleistet hat. Die Läufe waren nicht lang, aber sie haben statt gefunden. Und langsam, ganz langsam, erinnere ich mich an meine Träume, die realisierbar sind. Schritt für Schritt, Meter für Meter…

Ich freue mich, wenn Ihr bei mir seid und verfolgt, was sich bewegt.

Danke, an meine Leserschaft! :-*

Ode an das Leben

Ob es sich gelohnt hat, alles her zu geben, für dieses „Abenteuer“ fragt P. am Samstag.
Mmhh, lass mal sehen.
Ich hab mich eingelassen. Habe Liebe, Bestätigung, höchste Ekstase, tiefe Gespräche, wunderbare Musik erlebt. St. Patricks durfte ich eine besondere Pub Session genießen. Ich durfte ganz viel Liebe geben. Bin Stunden durch irische Berge und Hochmoore gewandert, habe beeindruckende Landschaften gesehen,wundervolle Menschen kennen gelernt. Habe gelernt, dass ich durchaus mit der Bahn Reisen kann (sogar in Irland), ohne verloren zu gehen. Wurde von Spiegelfechtern überrascht. Weiß, man braucht nicht zwingend ein Rückflug Ticket. Bin achthundert Kilometer über die irische See gefahren (zwei Mal). In der Normandie wurde ich bestens versorgt, als wir die Autopanne hatten. Ich durfte geheime Pfade am Belchen wandern, ohne Wege den Schwarzwald erfahren. Bin durch das wilde Albtal und das Hirschtal gelaufen. Ich weiß, wie es ist, barfuß durch ein Moor zu laufen. Ich habe in einem Bergbach gebadet, auch wenn ich die Waldfeen Prüfung nicht bestanden habe. Und ich durfte lernen los zu lassen (auch, wenn das immer noch schwer fällt). Ich bin mutiger geworden und kann wieder zu mir stehen. Ich kann meine Gefühle erfassen und sie benennen. Ich weiß jetzt, dass ich jemanden verlassen kann und trotzdem weiter lieb haben darf. Ich habe Schwächen erkannt, die ich in Stärken verwandeln kann. Mein Selbstvertrauen kehrt zurück.
Und das alles, weil ich gewagt habe, mich auf eine Reise einzulassen. Mit einem Faun. Mit mir. Und all das wirkt nachhaltig in mir.
Ja verdammt, es hat sich gelohnt. Jede einzelne Sekunde. Und ich sage „Danke!“

Für einen besonderen Menschen

 Band der Freundschaft

Ich wusste nie weshalb, warum
dreh’n sich irgendwann die Menschen um.
geh’n weg von mir, wenden sich ab,
als wenn ich eine fiese Krankheit hab.

 
Wieder hab‘ ich wen gefunden,
fühl mich mit ihr tief verbunden.
Wir lachen viel und weinen,
meins wird zu ihr’m und ihr’s zu meinem.

 
Dann, schon wieder es passiert:
Die Kluft ist da, bin irritiert.
Wie es wohl geschehen ist?
Doch sie wer besond’res ist.

 
Nicht wie And’re einfach geht,
müht sich, damit auch Silvia versteht.
Und sie schafft’s, nun kann ich seh’n.
Auch die Vergangenheit verstehen.

 
Ich möcht ihr gerne „danke“ sagen.
Uns’re Freundschaft weiter wagen.
Auch sagen, dass ich sie versteh,
wenn ich sie bald mal wieder seh‘.

 

 

In jedem Kommentar ein Tool – Frieden

Inzwischen bin ich in Euskirchen. Stehe auf einem Parkstreifen.
Nandalya empfiehlt emotionale Distanz zu lernen. Ich weiß nicht, wie lange ich das schon versuche. Vielleicht funktioniert es ja jetzt mal. Danke, Sensei.
Jemand anders fragt, wieso ich denke, dass es an mir liegt.
Einfache Antwort: Alte Muster. Bin mir auf die Schliche gekommen. Danke, für den Hinweis, Jane.
Die „Chaos“ Braut meint, es gibt kein „zu“, ich bin richtig, wie ich bin. Danke, dass Du mich daran erinnerst.
Und Marga wußte sofort, welche Mechanismen angelaufen sind. Das zu lesen, hat sofort Klarheit gebracht. Danke.
Klar ist: Ich werde mich nicht ändern. Jedenfalls nicht für jemand anders. Und inzwischen weiß ich, dass das auch von der Freundin, um die es geht, gar nicht verlangt wird.
Ich liebe es intensiv zu sein. Wie soll man auch anders Leben?

Einfach mal abwarten, wie es sich entwickelt. Ich lasse jetzt alles auf mich zukommen und kümmere mich um mich. In mir herrscht wieder Frieden.

Nochmals, danke für den Zuspruch, meine lieben Leute.

Danke, für die Unterstützung

Es ist durchgestanden, ich bin sehr erleichtert. Auch, wenn ich ja noch die Nachweises erbringen muss, für die Einlagen. Aber ich werde alles tun, um das hin zu bekommen. Danke, für’s Daumendrücken und an mich denken. War danach gleich mit dem Herrn Gemahl in der Nudelei essen, weil mein Hirn total leer gesaugt war.
Kann ich alle Nachweise erbringen, darf ich sehr zufrieden sein.
Wir haben hart gekämpft und der Prüfer hat meine Mitarbeit positiv mit bewertet.
Letztlich weiß ich meine Steuerberaterin sehr zu schätzen, weiß, dass ich, wenn’s drauf ankommt nicht einknicke und, dass auch Steuerprüfer Menschen sind. Mit einem Leben außerhalb des Amtes, mit ganz alltäglichen Problemen und sogar etwas Verständnis für die zu Prüfenden. Wenigstens bei diesem war es so und ich habe mich trotz des „Kampfes“ sehr fair behandelt gefühlt.

Nachfolgend bleibt noch zu sagen:
Ich habe oft von good Vibrations gehört. Auch fühle ich mich oft mit Menschen verbunden.
Dass ich mich aber so verbunden und unterstützt fühle, wie mit und von Euch, ohne Euch persönlich zu kennen, ist neu.

Und ich bedanke mich sehr für all die guten Worte und guten Wünsche in der letzten Zeit.
Vielen, vielen Dank!
Ihr dürft Eure Daumen jetzt wieder benutzen.

Ihr wart Bombe.

Ganz liebe Grüße an alle!
Eure Silvia :-*

Warten auf das Unvermeidliche

Zweieinhalb Monate warte ich jetzt. In dieser Zeit hatte ich Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Kopfschmerzen. Ein Gruß meiner Faszien, die bekanntermaßen intensiv auf Stress reagieren und sich zusammenziehen.
Tag X ist nun da, ich warte immer noch. Ich habe viele gute Wünsche mit im Gepäck, was sehr gut tut. Ich fühle mich mental wunderbar unterstützt. Dafür möchte ich ganz herzlich „Danke“ sagen.
Ich habe heute morgen schon mal ein bisschen geweint. Interessanterweise nicht mehr aus Angst, sondern, weil der Tag, der so bedrohlich vor mir lag, jetzt endlich da ist. Ein großer Teil meiner Anspannung hat sich mit einem Mal gelöst, was sich auch in meinem Rücken bemerkbar macht. Bis auf ein kleines bisschen Restschmerz sind die Verspannungen weg. Auch die bleierne Müdigkeit, weg. Ich bin seit langem mal wieder fast völlig entspannt.
Jetzt warte ich nur noch auf den Anruf von meinem Steuerbüro, um zu erfahren, wann ich zum Vorgespräch darf.
Und wie gesagt: Vielen Dank, für’s Daumendrücken. Es kommt an.  🙂