Wieder – I’m Back

Welch ein Genuss. Ich sitze auf dem Indoor Bike, sehe mich im Spiegel und freue mich, mir selbst beim Cycling zu zu schauen. Wieder einmal habe ich die Assoziation von einem Motor, der kraftvoll rund läuft. Ich bin Eins mit der Musik. Der Schweiß läuft in Strömen. Und ich fühle die Verbindung mit meiner Kriegerin, Uschi, die mir versichert, wie sehr sie mich und mein Lachen vermisst hat. Ich weiß nicht, wie ich es so lange ohne meinen Sport ausgehalten habe. Jetzt bin ich zurück. Und ich werde es anders machen. Meinem Körper auch mal Regeneration gönnen. Vollgas, ja. Aber, wenn ich merke Orange wird zu rot, auch mal Pause machen. Nicht mehr auf Biegen und Brechen alles aus mir heraus prügeln.
Außerdem stelle ich fest, dass ich nun zu meiner Meinung und zu mir stehen kann, OHNE darüber nach zu denken, ob die Anderen mich deswegen mehr oder weniger mögen. Ich bin mutiger. Ich bin stark. Ich bin ich. Ich bin dankbar.

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Ein Gegenmittel gegen Hass

Bei Frau Lila las ich gerade einen Reblog. Dazu kam mir dieses Antihassrezept in den Sinn:

Das Gegenmittel heißt Dankbarkeit. Dankbarkeit für die gute Zeit, für die Glücksgefühle, für alles was gut war. Finde etwas, wofür Du dankbar sein kannst, denn wo Dankbarkeit ist, ist Liebe und Mitgefühl. Und wo die drei sind, hat Hass keinen Platz. Man kann sogar dankbar sein, für hässliche Momente, weil sie einen etwas lehren. Über einen selbst, oder wie man das nächste mal besser oder anders an eine Situation heran geht.
Probiere es aus. Trainiere Dankbarkeit und die Wurzel des Hasses wird vertrocknen.

Hö hö, und das von mir. Lasst Euch aus eigener Erfahrung sagen, das hab ich leichter geschrieben als praktiziert. Aber ich arbeite dran. Jeden Tag. Hat ja auch keiner gesagt, das sei leicht 😉

Demut und Dankbarkeit

Wieder eine Verlegeärztin von den Kliniken. Irgendwie kommen wir auf das Thema Dialyse Patienten.
Ich erzähle ihr von ein paar Beobachtungen und Erfahrungen z. B. wie sehr ich die Stärke der Patienten bewundere, trotz dieser Bürde und Einschränkung der Lebensqualität, nicht zu verbittern, ja sogar die Freude am Leben zu behalten.
Die Ärztin ist wie ich der Meinung, dass wir allzu oft vergessen, wie gut es un geht. Dass wir sehr dankbar sein müssen, für jeden Tag, an dem das so ist.
Also, einfach mal „Danke!“