Commitment – Barcelona

Heute war Valentinstag. Jaaaa, heute. Denn: Während des Seminars unterhalte
ich mich mit Valentin, vom NLS Team. Erzähle, dass ich rauche, ohne einen
wirklichen Nutzen. Klar, mag man denken, nutzen tut es eh nicht. Andere jedoch
rauchen, um die Nerven zu beruhigen, Weil’s „schmeckt“(kann ich nicht nach vollziehen)oder, um ihre Nikotin Sucht zu befriedigen. Diese besteht bei mir
aber auch nicht. Es ist einfach eine völlig überflüssige Angewohnheit.
Valentin schlägt ein Commitment mit ihm vor. Und ich habe mich drauf eingelassen:
Ich höre auf zu rauchen(Ich weiß, das schreibe ich nun schon zum dritten Mal hier hin. Das Commitment besagt aber auch, dass ich, wenn ich mich nicht daran halte,
den lieben Valentin via Taxi nach Barcelona, zum Fußball fahre.
„Es muss weh tun.“ So seine Aussage. In der nächsten viertel Stunde habe ich bereits
meinen Tabak verschenkt. Barcelona, mit dem Taxi ist mir definitiv zu teuer.
Eben komme ich in meine Wohnung. Danke, verdammtes Schicksal. Gleich mal testen, wie
es ausschaut, mit meinem Commitment. Auf dem Tisch liegt eine Packung Tabak. Die hatte ich vergessen.
„Der Teufel ist ein Eichhörnchen.“
Das Eichhörnchen, bzw der Tabak liegt nun im Müll.
Nix Barcelona, lieber Valentin.

Commitment

Heute ist es soweit. Ich bin mir selbst gegenüber ein Commitment eingegangen, das ich einhalten werde.
Daher wechseln ein Kasten Bier und die Spirituosen, die gestern übrig blieben, heute den Besitzer. Alk- und rauchfrei leben. Hat mir gut getan. Darf wieder gut tun. Mein Körper ist ja nur geliehen. Ich werde ihm wieder mehr Zuwendung angedeihen lassen. Weniger rabiat, als die letzten Jahre. Aber schwitzen darf er 😉