Karma

Vor Monaten schon habe ich mir den „kleinen Alltags Buddhisten“ gekauft. Zwar wurde ich katholisch getauft und auch weitestgehend so erzogen, doch ist es mit dem Glauben so eine Sache.
Der Buddhismus kommt mir da schon eher entgegen, empfinde Ich ihn doch mehr als Lebenseinstellung, denn als Religion. Der Buddhismus lehrt einen Verantwortung für das eigene Tun zu übernehmen, und, jetzt aufgepasst, dadurch Leid zu mindern (das eigene).

Unter anderem hat das was mit Karma zu tun. In diesem Buch recht einfach erklärt. Mit meinen eigenen Worten klingt es so:
Karma ist das Resultat aus Taten, die Du Dich entschieden hast zu tun oder auch nicht zu tun. Gut, die Absicht spielt wohl auch noch eine Rolle.

Ich bin gerade das perfekte Beispiel: Ich leide (wenigstens ein bisschen). Oberflächlich gesehen wegen der Steuerprüfung. Doch genauer Betrachtet, würde ich viel weniger leiden, hätte ich mich in der Vergangenheit entschieden, meinen Papierkram sofort n Ordnung zu halten.

Ist man sich einer solchen Tatsache bewusst, ist es wirklich nur halb so schlimm. Denn, es ist nicht das böse Schicksal, das mir widerfährt. Es ist ein Resultat aus alten Zeiten.
Nun geht es noch darum, zu tun, was getan werden kann, um den Schaden gering zu halten. Sprich Achtsamkeit und Wachheit sind gefragt. Leben im hier und jetzt. Und es diesmal so gut zu machen, wie es nur eben geht, in dem Bewusstsein, dass auch das Karma bewirkt.

Nicht darüber nachdenken, was in der Zukunft (nah oder fern) vielleicht schief gehen könnte.
Es ist so, wie Buddha sagt:

„Hänge nicht in der Vergangenheit, fürchte Dich nicht vor der Zukunft.
Die Vergangenheit ist nicht mehr und die Zukunft ist noch nicht da.
Lebe im Jetzt.“

Gesagt, getan.