Zwei von drei

Ich melde mich zurück!
Als ich vorige Woche meine Pause antrete, ist das anfangs etwas schwierig. Und ich sage gleich: Nicht mailen ging nicht. Geht auch jetzt noch nicht. Doch ich arbeite dran.
In der Zwischenzeit habe ich angefangen mein Buch zu schreiben. Das nimmt mich sehr in Beschlag, genau genommen, die letzten zwei Tage. Und da es von meinem Leben erzählt, tut es mir gut. Manches fällt mir schwer aufzuschreiben, weil ich mir selbst ins Gesicht sehen muss und sich dabei Dinge zeigen, die ich aus Scham immer beiseite gedrückt habe. Ja, das Buch hat Zündstoff und ich weiß noch nicht, ob ich es tatsächlich der Öffentlichkeit preis geben möchte. Das entscheide ich, wenn es fertig ist.

Zwei von drei. Ich habe keine Süßigkeiten genascht und nicht geblogt. Zwei von drei ist ein guter Schnitt.
Und ich habe festgestellt, dass das Bloggen ein wenig zuviel Raum eingenommen hatte. Ebenso, wie das Mailen.
Deshalb werde ich das Bloggen ebenfalls einschränken. Meine Lebenszeit zum leben nutzen.

Das zu meiner Woche Blog-, Mail, und Süßigkeitenkeuchheit.

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Countdown

Nicht mehr lang, dann kehren wir dem Winter den Rücken.
Keine ganze Woche mehr, bis zum Take Off. Gestern waren es 22 Grad auf Lanzarote.
Sommer, Palmen, Sonnenschein.
Im Haus gibt es kein Wifi. Daher werde ich mich limitieren. Die Auslandsflat
hat nicht so viel Kapazität. Um hie und da ein Ping zu senden, wird es reichen.
Schließlich plane ich, mir sie Insel anzusehen. Da ist es gut, dass der Blog nicht so
viel Raum hat, gelle?

Bloggen ohne bloggen

Kann man  drei Stunden bloggen, ohne zu bloggen? Yep. Geht. Mit den richtigen „Gesprächspartern“ kann das durchaus passieren. Da tauscht man sich stundenlang aus, ohne auch nur ein Wort zu einem Beitrag zu verweben. Doch wichtig ist: Solange es bereichert, ist es gut. Und das waren die letzten Stunden: Eine Bereicherung.
Ich danke der wunderbaren Marga Auwald, für das anregende Bloggespräch am frühen Morgen des zweiten Weihnachtsfeiertages 🙂

Stimmung gut, Rücken gut

Ich entsteige dem Bett. Ja, so fing der gestrige Post auch an, ich weiß 🙂
Der Rücken spackt noch immer, eigentlich ist es sogar noch schlimmer.
Doch lasse ich mich nicht beirren und suche, nach einem Glas Wasser, meinen Meditationsraum auf um meine Gymnastik zu machen.
Trotz der Schmerzen ist meine Stimmung heute gut, ich fühle mich sogar ausgesprochen wohl.
Die Ibuprofen lasse ich im Schrank, weil ich sicher bin, die Befindlichkeiten im Kreuz werden sich bessern und so kommt es auch.
Außerdem ist mir gestern ziemlich übel davon geworden, weil ich sie gleich auf nüchternen Magen geschluckt habe.

Und, ich habe eine kleine Änderung im Tagesablauf vorgenommen:
Der Blog wird erst geöffnet, wenn ich im Taxi sitze und die erste Lücke zwischen den Fahrten erreicht ist.
Das ist völlig ausreichend und entlastet mich, was mein Zeitmanagement angeht. No Stress 😉

Verblogt

Ich des Morgens in der Küche sitze;
Blogs lese, und bei Rührei
mir heimlich Zeit stibitze,
so, als sei sie einerlei.
Als ich so die Eier ess,
Blick fällt auf Uhr;
plötzlich Stress.

Einen schönen guten Morgen Welt.
Geht es auch anderen so, oder bin ich damit alleine, dass beim Bloggen die Zeit fliegt.

Ich wünsche allen einen recht erfolgreichen Tag!

Höflichkeit und innere Haltung

Da soll noch mal jemand sagen:“Internet macht dumm.“
Es kommt doch sehr darauf an, womit man sich in diesem „Raum“ beschäftigt.
Und, mit wem.
Seit ich diesen Blog betreibe, achte ich viel mehr auf meinen Sprachgebrauch.
Ursprünglich, damit Ihr Euch nicht langweilt, weil ich 5 Sätze hintereinander mit dem gleichen Wort beginne;-)
Und, wenn ich mich mit anderen Bloggern austausche, achte ich auch viel mehr auf Höflichkeit.

Es ist nicht so, dass ich vorher völlig unhöflich gewesen wäre, doch ist mir halt viel klarer, als früher, wie wichtig Höflichkeit im freundlichen Miteinander ist.
Nicht schleimen, einfach respektvoll miteinander umgehen.

An mir selbst fällt mir dann noch auf, dass sich dadurch meine innere Haltung verändert. Auch mir selbst gegenüber.
Als würde ich auch mit mir selbst respektvoller umgehen.
Das ist ein sehr angenehmes Gefühl von innerer Ruhe und von Halt. Wie ein inneres Aufrichten.
Mir gefällt, was da vor sich geht.

Allmählich überträgt sich diese Haltung auch nach außen, in den „normalen“ Alltag.
Und auch hier in die Dialoge.

Wozu schreiben und sich austauschen doch so alles gut ist.

Wirklich bewusst ist mir das alles erst, seit ich heute Morgen mit einer, sehr interessanten virtuellen Bekanntschaft über dieses Thema geschrieben habe.

Dank, für den interessanten Denkanstoß.