Stimmung gut, Rücken gut

Ich entsteige dem Bett. Ja, so fing der gestrige Post auch an, ich weiß 🙂
Der Rücken spackt noch immer, eigentlich ist es sogar noch schlimmer.
Doch lasse ich mich nicht beirren und suche, nach einem Glas Wasser, meinen Meditationsraum auf um meine Gymnastik zu machen.
Trotz der Schmerzen ist meine Stimmung heute gut, ich fühle mich sogar ausgesprochen wohl.
Die Ibuprofen lasse ich im Schrank, weil ich sicher bin, die Befindlichkeiten im Kreuz werden sich bessern und so kommt es auch.
Außerdem ist mir gestern ziemlich übel davon geworden, weil ich sie gleich auf nüchternen Magen geschluckt habe.

Und, ich habe eine kleine Änderung im Tagesablauf vorgenommen:
Der Blog wird erst geöffnet, wenn ich im Taxi sitze und die erste Lücke zwischen den Fahrten erreicht ist.
Das ist völlig ausreichend und entlastet mich, was mein Zeitmanagement angeht. No Stress 😉

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Licht

Heute Morgen fällt es mir das erste mal auf, in diesem Jahr: Das Licht hat begonnen sich zu wandeln. Geht die Sonne auf, und steht schon etwas höher, wirkt ihr Schein schon leicht golden.
Viele denken jetzt mit Grausen an den Herbst.
Ich freue mich total drauf. Mag daran liegen, dass ich ein Oktober Kind bin.
Wenn es auf Herbst zugeht, geht’s mir fast so wie im Frühjahr.
Ich werd kribbelig und fröhlich.

Wahrscheinlich gehöre ich auch zu den wenigen Menschen, die sich im Sommer schon mal eher depressiv fühlen, als im Herbst/Winter.
Und, die im Sommer zu- und im Winter abnehmen.

Aber ich bin ja auch in Wirklichkeit ein Zerberus 😀

Körpergefühl

Mein Arzt ist beeindruckt.
Seine letzte Empfehlung war 150/125 Mykrogramm L-Thyroxin im Wechsel zu nehmen, da es von meinem Hersteller 135 Mykrogramm nicht gibt. Diese wechselnde Einnahme bewirkte aber, dass ich mich an den Tagen mit 125 Mykrogramm unwohl fühlte.
Also habe ich in Eigenverantwortung begonnen die 150er Dosis durch zu nehmen. Das ging auch ganz gut.
Im Urlaub merkte ich dann, dass wieder etwas aus dem Lot ist. Also bin ich letzte Woche zum Aderlass gepilgert.
Und ich sollte Recht behalten.
Nun bin ich ein wenig zu stramm eingestellt.
Der Arzt meint, es wäre erstaunlich, dass ich so schnell reagiere und solch minimale Veränderungen gleich bemerken würde. Das könnte uns in Zukunft bestimmt noch nützlich sein.
Ich finde, das ist es jetzt schon.
Außerdem habe ich mich damit abgefunden, dass die Einstellung evtl. Jahre dauern kann.
Nachdem ich die emotionalen Störungen weitestgehend behoben habe, sehe ich die Geschichte mit der Schilddrüse als Herausforderung.
Über mein „seismographisches“ Körpergefühl bin ich sehr erfreut.

Jetzt bekomme ich ein Rezept 112 und 25 Mykrogramm. Die nehme ich dann zusammen. Das kommt dem eigentlich empfohlenen Wert am nächsten.

Es bleibt spannend.

Schilddrüsenentzündung

Der Schub scheint sich zu beruhigen. Daran zu merken, dass ich mich beruhige. Es wird noch ein paar Tage dauern, bis die höhere Dosierung ihre volle Wirkung entfaltet; ich fühle mich aber schon wesentlich besser.
Ich sagte doch: „Think positive.“
Vorgestern bin ich auf einer Forumseite, von Betroffenen, gelandet. Ich gebe zu, man steht wirklich neben sich, wenn die Werte nicht stimmen. Aber so viel Selbstmitleid kann ich nicht ertragen. Es machte den Eindruck, als sulten die sich darin.
Das ist nicht meins. Immer schön gegen halten. Auch wenn’s weh tut.
Ich habe mich entschieden, trotzdem glücklich zu sein. 🙂