Wieder im Lot

Gestern Abend:
Es funktioniert. Hinsetzen, meditieren, tief reingehen in das Gefühl der Unsicherheit. Und sich dann mit dem Bedürfnis verbinden, das dahinter steht. Sicherheit.
Und dann fühle ich noch mal rein. Was bedeutet es, wenn ich Rückmeldung bekomme. Dann werde Ich gesehen/gehört. Das hat zu tun mit Aufmerksamkeit und Anerkennung.
Mit all dem verbinde ich mich.
Ich gebe mir all das selbst und damit gebe ich mir selber Halt.
Ein gutes Gefühl.

Heute Morgen sitze ich gleich wieder auf meinem Kissen. Genieße die Ruhe in mir. Spüre nach. Ich fühle mich wohl.
Der Tag darf kommen.

Kontrastprogramm

Wie wichtig Ausgleich ist, wissen viele. Die, die mal eine Depression hatten oder immer noch haben, wissen es erst recht. Auch mir ist das inzwischen bewusst.
Nachdem ich zweieinhalb Monate mentalen Druck wegen der Prüfung hatte (selbstverständlich, habe ich den selbst erzeugt), was leider begann, sich psychosomatisch auf den Körper auszuwirken (Druck in der Herzgegend, Panikattacken, ich schrieb ja schon darüber) habe ich mir heute und morgen frei genommen. Das heißt, ich habe endlich mal drei Tage Wochenende.

Keine Städtetour, kein Stress mit Koffer packen und das Wissen, dass das Schlimmste vorbei ist (Ok, die Auszüge besorgen, aber das kann ja nicht so schwer sein.).

Ich beginne langsam, mich zu entspannen.

Gleich werde ich mich zum Meditieren zurück ziehen.
Danach gibt es ausgedehnte Faszienpflege. Ich glaube, wenn die Faszien auf Stress reagieren und sich zusammen ziehen, geht der Weg auch anders herum (meine Logik). Sprich löse  ich die Verklebungen der Faszien, entspannen sich auch die Nerven.
Funktioniert doch auch mit Lächeln:
Lächelt man, schüttet der Körper Endorphine aus, sogar wenn’s kein echtes Lächeln ist.
So stelle ich mir das ebenfalls mit den Faszien vor.

Wenn ich dann Lust habe, gibt es noch einen Regenlauf in der Waldau. Auch sehr entspannend.
Aber nur, wenn ich wirklich Lust hab.