Alles gleich – Alles anders

Jetzt bin ich eine gute Woche zurück. Eigentlich ist alles gleich. Und in Wirklichkeit? Alles anders.
Ich bin anders. Vieles ist klarer. Das zieht Veränderungen nach sich. Veränderungen, die schon zwei oder drei mal angegangen wurden. Veränderungen, bei denen mir die Entschlossenheit fehlte, auch die letzte Konsequenz zu ziehen. Diesmal ist es anders. Schon die Herangehensweise lässt mich erkennen, dass ich diesmal bereit bin, es durch zu ziehen.
Habe ich Angst? Ein Teil von mir schon. Aber da sind noch andere Teile. Die mutigen, neugierigen, kraftvollen, kämpferischen, lebenshungrigen Teile und einige mehr. Man lebt nur einmal, sagen Leute, wie meine Freundin Piwi oder ein Herr Altmann. Ich glaube zwar, dass wir wieder kommen, doch erinnern wir uns an das vorherige Leben nicht, womit die Piwis und Altmanns dieser Welt letzten Endes recht behalten. Wenn ich mich ans vorige nicht erinnern kann, ist das das Gleiche, wie nur einmal gelebt zu haben. Also, los.
Und weil ich es immer noch klasse finde:

Der andere Mittwoch

Der Fortgang von Mr. Freeze zieht größere Kreise, als gedacht. Außer mir war heute auch die Kriegerin nicht beim Cycling Kurs. Als ich nach der Sauna an den Fenstern des Kursraumes vorbei gehe, habe ich ein seltsames Gefühl in der Magengegend. Die Vertretung der neuen Trainerin scheint zu fordern. Der Kursraum ist gut gefüllt. Und dann steigt der Gedanke auf, dass sich etwas Entscheidendes ändern wird, wenn wir aufgrund des Trainerwechsels Mittwochs nicht mehr zum Training gehen würden. Es hat sich ein gute soziales Netz entwickelt, in der Freeze-Zeit. Es ist an uns, es aufrecht zu erhalten.
So, werde ich statt des Mittwochs wohl eher den Donnerstag sausen lassen, um Freitags zum Hochschulsport zu gehen.