Der Spiegel

Wie es war und wie es ist. Mmhh.
Es geht wieder. Ich komme runter. Da spreche ich von runterkommen, obwohl ich so „down“ war die letzte Woche. Doch Schilddrüsentechnisch war ich sehr weit oben: Überfunktion.
Große Unterschiede zur Unterfunktion kann ich nicht ausmachen. Die Stimmungsschwankungen sind in beiden Zuständen gleich mies. Bis auf eine entscheidende Nuance: Aggression. In letzter Zeit war immer eine gewisse Grundspannung da, die sofort in Aggression umschlug, wenn es auch nur den kleinsten Anlass gab. Ein Pling! und ich konnte aus der Hose springen. Das HB Männchen war ein Witz gegen mich.
Also, ich halte fest: Unterfunktion = Euphorische und depressive Phasen.
                                      Überfunktion  = Euphorische, depressive  Phasen und Aggression oder mindestens starke Gereiztheit.
Ich verzichte gerne auf beides. Sowohl das eine, als auch das andere ist anstrengend. Nicht nur für mich, auch für mein Umfeld.

Wie immer habe ich jetzt das Gefühl, nicht ganz ich selbst gewesen zu sein. Als hätte ich in einem anderen Menschen gesteckt und aus seinen Augen gesehen, was er macht.
Klingt das abgedreht? Vielleicht. Es ist schwer zu beschreiben.

Was mich manchmal traurig macht, ist die Tatsache, dass einige Menschen, die mich kennenlernen, soziale Kompetenz und einen emotionalen Seismograph besitzen, sich beginnen zurück zu ziehen, wenn sie merken, dass ich bin wie ich bin. Ich tu ja niemandem was. Nein, ich möchte deswegen nicht anders sein. Ich mag mich.
Aber die Menschen die bleiben, macht es zu etwas Besonderem. Echte Nuggets 🙂  Freunde.

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