Kardiovaskuläre Fitness oder mein aerober Bereich – Tag 2

Nach dem Regenerationstag gestern, starte ich mit der Dame, wie verabredet, um 7 Uhr den Tag.
Es geht richtig gut, das Messdorfer Feld liegt weit vor uns. Rechts und links abgemähtes Stroh, ein Rest Dunst darüber und der Schein der aufgehenden Sonne.
Das ist ein wunderschönes Bild und ich lege es in meinem Gedächtnis ab.

Der Puls ist die meiste Zeit, wo ich ihn haben möchte, zwischen 75%—85%. Nur in leichten Steigungen und wenn wir „zu viel“ lachen, geht er mal höher.
Nach 01:02:00 Std sind wir wieder an der Burg, wo die Dame mir noch ihren Adapter für die Englischen Steckdosen überreicht.
Ich bin mit dem Lauftraining sehr zufrieden. Und die frühe Stunde war absolut angenehm.
Morgen wieder Regeneration, vielleicht ein leichtes Krafttraining und Sauna, Sonntag wieder ein Läufchen.
„Train smart“ macht tatsächlich Spaß.

Der frühe Vogel…

läuft um 7 Uhr. Morgen früh. Und weil man sich Verbündete suchen soll, um nicht zu kneifen, hab ich genau das getan.
Suchen musste ich nicht lange, nur überrumpeln.
Die Dame sagt zu (sie glaubt es wohl selbst noch nicht), mich trotz der frühen Stunde zu begleiten.
Wir legen schnell auf, damit sie’s sich nicht noch anders überlegt.

Kardiovaskuläre Fitness oder mein aerober Bereich – Tag 1

Nachdem mir meine Polar die Note 4 diesbezüglich kredenzt hat, habe ich beschlossen, mich intensiv um meinen aeroben Bereich zu kümmern.
Das heißt die nächsten 4-6 Wochen werde ich stur zwischen 65% – 85% trainieren.
Gestern, im Training, bei Mr. Freeze fällt es schwer, mich zu beherrschen. Denn ein Teil von mir will Gas geben; immer bis zum Limit gehen. Wenn dann auch noch Musik läuft, die absolut nach meinem Gusto ist- Wow, nicht einfach.
Aber, bis auf zwei, drei kleine Ausflüge in anaerobe Bereiche, habe ich mich gut im Griff.

Das ursprünglich für heute  geplante Cycling fällt zugunsten der Regeneration aus. Stattdessen werde ich morgen eine Stunde bei 75% laufen. 
Ich erobere meinen aeroben Bereich zurück. Das wollen wir doch mal sehen.

Und ich kann’s doch!

Jawohl, ich kann Selbstdisziplin. Und das Ergebnis erfüllt mich mit Zufriedenheit. Ich habe meine Fitness zurück. Das Training lief super. Bis auf eine Einheit „Runnings“ im Stehen bin ich die eineinhalb Stunden komplett mit gefahren (die Beine sind noch müde von Samstag) Mein Puls ist wieder lieb zu mir. Weil ich lieb zu ihm bin. Ich bin kein einziges Mal zu hoch gewesen.
Ich bin so happy.
Ich hab mein Leben zurück, meine Fitness zurück. Mehr verlange ich gar nicht. Alles, was jetzt noch oben drauf kommt, ist Bonus. 🙂
Altmann hat mal geschrieben, es gebe nichts befriedigenderes als Disziplin, die man sich selbst auferlegt.
Recht hat er!

I’m Back

Nachdem ich mich erst wieder mal nicht entscheiden kann, fällt meine Wahl auf’s Laufen. Makrisa fährt mich zur Waldau. Woher, wie lang, wie schnell? Alles ist offen. Eins weiß ich aber schon sicher; ich werd mich bremsen.
Erst 10 Minuten einlaufen. Das hab ich bisher nie gemacht. Wie sich zeigt, bringt auch das eine ganze Menge. Danach geht es los, mit dem eigentlichen Lauf. Es kostet mich mächtig Konzentration, nicht so schnell wie sonst zu laufen. Sobald ich an was anderes denke, werde ich sofort schneller. Also, immer schön bei mir bleiben.
Nach 2 Stunden und 5 Minuten liegen 13,56 Kilometer hinter mir. Den aeroben Bereich hab ich nur zwei mal bei Steigungen verlassen, sonst hab ich nicht überzogen.
Ich fühle mich relativ fit.
Jetzt eine heiße Sieben (guter Tipp, Atze), eine heiße Wanne und dann in die Harmonie, leckere Nudeln und Salat essen.
Die nächsten zwei Tage sind Ruhetage. Dienstag dann einen kurzen, lockeren Dauerlauf und Mittwoch zum Cycling.
Ich bin wieder da! 🙂