Meerbothe fährt zum Meer

Nachdem ich mein Morgen Programm abgehakt und die Tickets für Madame Toussauds (Geburtstagsgeschenk für den Herrn Gemahl), sind wir endlich auf der Bahn.
Es geht Richtung Norden. Zandvoort ist unser Ziel. Ein Besuch in Amsterdam ist Pflicht.
In A’dam ist Weihnachtsmarkt. Und da morgen des Herrn Gemahl’s Geburtstag ist, bestimmt er das Programm.
Waterloo Plein: Flohmarkt, Weihnachtsmarkt und natürlich Madame Toussauds. Darauf freue ich mich, war mir doch bei meinem London Besuch die Schlange zu lang.
Vorsichtshalber trage ich meine Docs. Mit den Tretern kann man Kilometer machen.

A’dam

Oder eben nicht.
Am Bahnhof angekommen, betrete ich zielstrebig den Kiosk auf dem Bahnsteig, um ein Dagretour Ticket nach Amsterdam zu kaufen.
Der Mensch hinter dem Tresen, erklärt, sie verkaufen kein Tickets mehr, ich muss am Automaten kaufen.
Ok.
Während ich noch Orientierung an der Maschine Suche, kommt mir ein Herr zu Hilfe, führt mich durch das Menü, bis zum Punkt zahlen.
Ec-oder Kreditkarte. Oder Münzen.
Die Karten habe ich wegen Langfingergefahr im Studio gelassen und 19€ Münzen – da hätte ich ja Schlagseite.
Wieder rein in dem Kiosk, mit der Bitte, meinen Zwanziger maschinentauglich zu machen.
Nö, nicht möglich.
Für den Bruchteil einer Sekunde, denke ich daran, meine Karten zu holen;
merke dann, dass ich eigentlich zu faul und auch gar nicht so erpicht auf die quirlige Metropole bin und entscheide mich für den zweiten Strandlauf des Tages.
Am Strandpavillon treffe ich dann meine Spatzenfreunde, wie vorher beschrieben.
Das war um Längen entspannter, als ein Trip nach A’dam.