Eingrooven

Gleich mal fest klopfen, was ich zurück erobert habe. Heute geht es sofort wieder zum Indoor Cycling. Der Erfolg zeigt sich heute auf der Waage. Zwei Tage Sport – eins Komma zwei Kilo weg.
Der ganze Rummel hat mich in Ermangelung des Sports, in den letzten sieben Monaten, satte sieben Kilo schwerer werden lassen. Im Gegensatz zu früher bringt mich das jedoch nicht aus der Ruhe. Ich wusste: Wird das Fahrwasser ruhiger, schwinden die Kilos. Und genauso ist es nun. Seelisches Idealgewicht :-)Jetzt siebenundachtig acht.

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Komischer Körper

Indoor Cycling ist, wie bekannt, absolut meins.
Ja, laufen macht auch Spaß, aber das wird nie so mein Ding, wie Radfahren und Cycling.

Kurios ist, dass ich, obwohl ich recht viel gelaufen bin, zugenommen habe. Dabei befinde ich mich beim Laufen viel öfter in einem Pulsbereich, in dem man angeblich abnimmt.
Gehe ich regelmäßig zum Cycling, wobei ich mich regelmäßig im anaeroben Bereich aufhalte, nehme ich ab.
Das steht gegen alles, was man mir in Sachen Fettverbrennung bisher erzählt hat. Ja, natürlich habe ich auch viel gegessen. Doch esse ich auch viel, wenn ich cycle.
Vielleicht, bin ich gar nicht von hier. Am Ende komme ich vom Planeten Melmak, obwohl, dann gäbe es wohl meine Fellnase nicht mehr, stehen die Bewohner dieses Planeten ja bekanntermaßen auf Katzenfleisch.

Außerdem musste ich feststellen, dass, trotz Thaimassage, mein Schultergürtel schwer an Mobilität verloren hat. Die ersten paar Sätze an der Seilzugmaschine waren schmerzhaft und sehr steif.

Jetzt, nach dem Krafttraining, hochfreqentem Cycling Training und der Sauna, fühle ich mich wieder beweglich und fit.

Ich passe halt in keine Norm. Auch schön.

Ich habe mich direkt wieder 3 Tage die Woche zum IC eintragen lassen. Zwei Tage laufen reichen völlig.
So!

Wiegetag

Letzte Woche 83,9 heute 84,2 Kilo.
So geht es nun schon seit Wochen. Im Prinzip ja gut. Ich halte mein Gewicht.
Nur ist es zum Laufen zu viel.
Ich möchte wirklich gerne wieder so einsteigen, dass sich die Zahlen Richtung 78 Kilo bewegen und doch fehlt irgendeinem Teil von mir die Motivation.
Dass es diese Woche zu Diskussionen mit harten Bandagen kam (Dinge ändern wollen, ist halt nicht immer leicht), hat nicht gerade dazu beigetragen, dass ich mich an meinen Plan gehalten habe.
Das hat mir eine Menge Energie geraubt, weil ich auch nicht besonders gut schlafe, wenn solche Diskussionen kurz vorm Schlafengehen stattfinden.
Schlafe ich schlecht, oder zu wenig, versuche ich die verlustige Energie durch Essen rein zu holen. Das dann auch gerne mit schneller Energie, sprich mit Süsskram.
Naja, Geduld. Es wird schon werden.

Seegang

Das war ganz schön rauhe See, die letzte Zeit.
Nun beginnen sich die Wogen langsam zu glätten.
Ich habe das erste mal, seit Wochen, wieder richtig durch geschlafen. Meine Rückenmuskulatur entspannt sich von Tag zu Tag mehr (trotzdem habe ich für Freitag einen Termin zur Massage, einfach weil es mir gut tut).
Und, ganz wichtig, die Hunger Attacken scheinen seit heute auch der Vergangenheit anzugehören.
Wiegetag ist, wie ihr wisst, am Donnerstag.
Ich schätze, es wird immer noch mehr sein, als mir lieb ist. Meine Klamotten teilen mir das mit und auch mein Körpergefühl. Letzteres ist auch der Grund, weshalb ich jetzt gerne wieder runter möchte.
Ich merke, mir tut das „Mehr“ nicht gut.

Für die Prüfung mag es mein seelisches Idealgewicht gewesen sein, doch die „Rüstung“ kann ich jetzt wieder ablegen.
Wohl wissend, dass rauf immer schneller geht, als runter, mache ich mir jedoch keinen Druck. Ich rechne mit einem halben, bis einem Kilo pro Woche. Das ist gesund und realistisch.
Also, los geht’s.

Der Wiegetag

Heute ist es wieder so weit: Wiegetag.
Ich darf mich freuen. Ich habe den Trend umgekehrt und die Waage verkündet: 900 Gramm haben sich verabschiedet, sprich 89,9 83,4 kg. Fröhlich pfeifend begebe ich mich zur Morgen-Meditation.

Es kommen freudige Gedanken über erreichte Ziele, zuversichtliche Gedanken von zukünftigen Ziele und sogar das eigentliche Ziel, nämlich gar nicht denken und einfach sein, erreiche ich kurzfristig (10 Sekunden, circa).
Hatte ich heute schon erwähnt, dass es mir gut geht?

Inkonsequenz

… hat sich eingeschlichen.
Waren es sonst nur die Keks Sessions, einmal in der Woche, mit der Dame, so hat sich das „Über“ klammheimlich wieder in den Alltag geschlichen. Und das nicht erst seit gestern.
Irgendwann habe ich aufgehört regelmäßig aufzuschreiben, was ich esse. Somit ist schon mal ein wichtiger Teil der Kontrolle weg. Dann kamen, neben der Keks Session, allmählich immer mehr Backwaren dazu. Schön süß, mit Weißmehl gebacken.
Ich weiß, Wiegetag ist erst Donnerstag, doch meine Ringe und meine Hosen fühlen sich enger an.
Nun habe ich mein Tagebuch zu Rate gezogen.
Das, was ich an Punkten essen darf, hat die Zahl 26. Ich war aber kontinuierlich bei 45-63 o.ä.
So funktioniert das nicht.
Die erste Konsequenz ist, dass ich mich heute schon beim Frühstück verändere. Von Einschränkungen spreche ich nicht, weil es lecker ist und sich nicht nach Einschränkung anfühlt.
Außerdem, wird aus der Keks Session eine Lauf- bzw Tee Session. Letztlich treffen wir uns, um zu erzählen (und irgendwann kommen die Kekse auch wieder dazu).

Es wird Zeit wieder öfter selber zu kochen. Mal sehen, wie ich das in meinen Zeitplan eingebaut bekomme.
Das wird wieder.