Eingrooven

Gleich mal fest klopfen, was ich zurück erobert habe. Heute geht es sofort wieder zum Indoor Cycling. Der Erfolg zeigt sich heute auf der Waage. Zwei Tage Sport – eins Komma zwei Kilo weg.
Der ganze Rummel hat mich in Ermangelung des Sports, in den letzten sieben Monaten, satte sieben Kilo schwerer werden lassen. Im Gegensatz zu früher bringt mich das jedoch nicht aus der Ruhe. Ich wusste: Wird das Fahrwasser ruhiger, schwinden die Kilos. Und genauso ist es nun. Seelisches Idealgewicht :-)Jetzt siebenundachtig acht.

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Kraft tanken

Die letzten Tage/Wochen waren mental so anstrengend, dass körperlich einiges zurück gestellt werden musste. Es fehlte schier die Kraft. Dank des Auszeit Wochenendes habe ich wieder Meditationen in den Tagesablauf eingewebt. Das hilft. Heute war ich das erste mal wieder bei einem ausgiebigen Krafttraining, danach in der leeren(!) Sauna. Ich kann nicht leugnen, mein Körper hat an einigen Stellen mehr Rundungen und ist an anderen Stellen weicher. Ein wenig selbstironisch bezeichnete ich mich heute als „Blackroll“. Gut, dass mein Muskelaufbau recht flott ist. Nächste Woche sieht das wieder anders aus. Dem Geist hat das Training ebenfalls gut getan. Wie heißt es so schön? Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper.

Leichter als erwartet

Nachdem ich, zügellos, eine Woche lang Tapas und Rosado gefrönt habe, stelle ich mich heute Morgen zögerlich auf die Waage und stelle fest: Ein Kilo weniger. Das zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Obwohl, ich bin doch schon lächelnd aufgewacht. Ein schöner Zustand ist das momentan. Zutiefst zufrieden mit mir selbst. Ich speichere es. Für wenn’s nötig ist.

Völlerei

Heiligabend mit der Völlerei ist überstanden. Ohne zu klagen, stelle ich immer wieder fest: Weniger ist manchmal mehr. Es gab Fritten und Kartoffeln, Rouladen, Putengeschnetzeltes, und Lachsgratin. Rotkohl und Salat. Kokosmakronen und Nachtisch. Meine Schwiegereltern gehören zur Nachkriegsgeneration des Wirtschaftswunders. Hier wird aufgetischt. Aus den Vollen geschöpft. Die aufgezählten Speisen für sieben Menschen, eine davon, meine zweijährige Nichte.
Und es muss gegessen werden. Wagt man eine Pause: „Silvia, ess noch wat. Silvia, da ist noch Lachs. Silvia, iss.“ Schon klar, es ist an mir, nicht zu essen, wenn ich nicht will. Alles in die Tonne treten, fände ich angesichts der Mengen aber daneben. Nein, Kinder in Afrika werden auch nicht satter, wenn ich meinen Teller nicht leer esse, trotzdem. Und trotz Zurückhaltung, esse ich zu viel.
Ich kenne das von zu Hause nicht. Bei uns gab’s eine Vorsuppe, ein Hauptgericht (meist Kaninchen) und einen Nachtisch. Völlig ausreichend. Bei vielen Familien im Rheinland gibt es Kartoffelsalat mit Siedewürstchen. Auch das reicht. Letztlich geht es nicht ums Essen, sondern darum zusammen zu kommen und eine schöne Zeit zu haben, was nach dem großen Fressen eher unangenehm ist.
Selbst spazieren gehen, damit das Essen etwas sacken kann, erscheint unmöglich.
Irgendwann ist man froh, wenn man gehen darf, in die Bequemlichkeit von Gammelklamotten. Man schläft schlecht, weil man sich fühlt, wie eine Stopfgans.
Ich bin nicht undankbar. Meine Schwiegermutter ist ne dufte Frau und ich erkenne die Mühe, die sie sich macht. Doch es geht auch kleiner.
Vielleicht lade ich nächstes Jahr zum Essen ein. Zu Kartoffelsalat und Siedewürstchen.
Den Erfolg der Völlerei ( zusätzlich zum Naschen die Woche über) sehe ich heute morgen auf der Waage. Die achtundachtzig ist wieder da. Und wer mich kennt, weiß bei mir ist achtundachtzig nicht egal.
Deshalb gebe ich mich nach einstellen des Beitrags an die Morgengymnastik und wenn der Morgen graut, bewege ich mich in die Waldau. Laufen gegen den Weihnachtsspeck.

Achtundachtzig

Egal ist achtundachtzig, sagt man. Weil man es drehen kann, wie man will und es doch achtundachtzig bleibt. Ja, mit egal hatte es auch zu tun. Oder, weniger wichtig. Nun rückt es wieder in den Vordergrund. Das Gewicht. Mein Körpergefühl sagt es mir, meine Fitness  ebenso. Ich habe mich gehen lassen. Und egal, was irgendwer sagt oder schreibt, hier ist Schluss. 88 Kilo stehen auf der Waage. Gestern war nach 4 Wochen das erste Cycling Training bei Mr. Freeze und es war unbefriedigend.
In den letzten Wochen habe ich dem Lotterleben den Vorzug gegeben. Süßwaren in Massen, statt in Maßen. Dazu nur einmal die Woche Sport. Es beginnt sich unschön auszuwirken. Nicht Ästhetik ist das Problem. Ich fühle mich unfit und dazu oder deswegen unwohl.
Es gilt einzugreifen. Also liegt die Sporttasche im Kofferraum. In der Mittagszeit wird der Kraftraum aufgesucht und danach eine halbe Stunde gelaufen. Laufband.
Ich hole mir meine Form zurück. Sowohl die Fitness, als auch die Silhouette betreffend.
Bei mir ist achtundachtzig nicht egal.

Satt

Zum Cycling Marathon fahre ich, mit nur einem selbstgezauberten Fruchtjoghurt im Bauch. Weshalb ich in der ersten Stunde Hunger leide (ja, ich übertreibe ein wenig).
Inzwischen hat sich das umgekehrt. Während des Marathons verputze ich drei halbe Käse Brötchen, ein Stück Käse Mandarinen Kuchen und Haribo Konfekt. Danach am Nudelbuffet zwei(!) Portionen Spaghetti Bolognese. Auf dem Heimweg kandierten Ingwer, zu Hause ein Stück Knoblauchwurst und als Nachtisch ein Vollkorntoast mit Honig und Ziegencamembert. Beides auf einem Brot versteht sich.
Laut meiner Pulsuhr habe ich 3600 Kalorien verbrannt. Da ist theoretisch Platz für noch mehr Leckerbissen.